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Panathinaikon-Stadion

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Das Panathinaikon-Stadion in Athen (auch als Kallimarmaro bekannt) ist das weltweit einzige bedeutende Stadion, das vollständig aus weißem Marmor gebaut ist. Das Stadion befindet sich direkt im Athener Stadtzentrum.

Das Stadion baute auf den erhaltenen Strukturen des ehemaligen, 330 v. Chr. erbauten Stadions der antiken "Panathenischen Spiele" auf. Es wurde 1895 für die Durchführung der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit errichtet. Neben den Leichtathletik-Wettkämpfen wurden abgesehen vom Schwimmen (und ?) auch alle anderen olympischen Sportarten im Panathinaikon-Stadion durchgeführt.

Das unter der Leitung des Architekten Metaxas gebaute Stadion in Form eines Hufeisens hat eine Länge im Innenraum von 236 Metern. Es zeichnet sich durch einen sehr engen Kurvenradius der Laufbahn aus. Die Tribünen mit Platz für etwa 50.000 Zuschauer sollten mit Hilfe des 920.000 Drachmen spendenden griechischen Finanziers Georges Averoff ganz in Marmor ausgekleidet werden. Da jedoch am Ende die Zeit zu knapp wurde, mussten Teile der Struktur aus Holz gebaut und architektonisch möglichst versteckt werden, erst später wurden die fehlenden Marmortribünen ergänzt. Bei den inoffiziellen Olympischen Zwischenspielen 1906 konnten dann die Besucher ein komplettes Stadion nutzen.

In neuerer Zeit wurde das Stadion hauptsächlich dafür verwendet, um siegreiche griechische Athleten zu empfangen, zuletzt namentlich die griechische Fußball-Nationalmannschaft, die sensationell die Fußball-EM 2004 gewonnen hatte.

Bei den Olympischen Sommerspielen 2004 wurden hier die Wettkämpfe im Bogenschießen (4000 Zuschauer) durchgeführt. Außerdem befand sich hier das Ziel der beiden Marathonläufe (40.000 Zuschauer).

Siehe auch: Olympische Sommerspiele 1896, Olympische Sommerspiele 2004








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