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Pattern variables

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Der soziologische Begriff "Pattern variables" (deutsche Übertragung: Grundmuster oder kulturelle Muster) stammt von dem nordamerikanischen Soziologen Talcott Parsons. Es handelt sich dabei um ein Instrument für die strukturfunktionalistische Analyse einer Gesellschaft.

Die Pattern Variables bezeichnen die verschiedenen Handlungsalternativen, die ein Individuum in einem gesellschaftlichen Zusammenhang (social context) hat. Die fünf von Parsons definierten Grundmuster sollen sowohl eine erschöpfende, d. h. vollständige Analyse des Rollenhandelns eines Individuums, als auch die Bestimmung der Grundstrukturen ganzer Gesellschaften ermöglichen.

Folgende grundlegenden Handlungsmuster stehen laut Talcott Parsons den Akteuren in einer Gesellschaft zur Verfügung:

Das Instrument der "Grundmuster" kann ein nützliches Instrument darstellen, um gewisse Tendenzen in einer Gesellschaft zu erkennen. Es ist jedoch in den Augen der zeitgenössischen Soziologie zu reduktionistisch, um weitere Erklärungen zuzulassen, da es auf ein binäres Handlungsschema aufbaut. Im Gegensatz zu Parsons' Theorie entscheiden sich Individuen nur selten klar zwischen den jeweils zur Verfügung stehenden Polen, sondern wägen ab und wählen im Normalfall einen Zwischenweg. Sie legen sich auch nicht, wie von Parsons postuliert, fest, sondern wägen bei jeder anstehenden Handlungsentscheidung neu ab.

Wissenschaftshistorisch lehnen sich Parsons' fünf Grundmuster idealtypisch an die Eigenschaften von "Gemeinschaft" bzw. "Gesellschaft" von Ferdinand Tönnies an, lösen sie aber von dessen strikter Zuordnung zu einem seiner beiden Normaltypen ("Gemeinschaft" und "Gesellschaft").






Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Pattern variables aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.