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Peer Gynt

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Peer Gynt ist ein 1867 von Henrik Ibsen geschriebenes dramatisches Gedicht.

Es entstand auf der Vorlage norwegischer Märchen von Peter Christen Asbjørnsen. Hierin setzte Ibsen sich kritisch mit dem romantischen Nationalismus im Norwegen seiner Zeit auseinander.

Für das Vorhaben, das bis dahin sehr erfolgreiche Drama zu einem Bühnenstück auszubauen (Uraufführung am 24. Februar 1876), schuf Edvard Grieg mehrere Musikstücke, welche ab 1888 in der Peer Gynt Suite zusammengefasst wurden.

Übersetzungen ins Deutsche existieren von Christian Morgenstern und Herrmann Stock.

Inhalt

Die Geschichte von Peer Gynt ist sehr phantasiereich und verworren:

Die Hauptfigur ist der 20-jährige Peer Gynt, der mit Lügengeschichten versucht, der Realität zu entfliehen. Auf der Suche nach Liebe und Abenteuer findet er sich in einer Welt der Trolle und Dämonen wieder. Er entführt Ingrid, die Braut eines anderen. Gleichzeitig verliebt er sich in Solvejg, die ihn anfangs abblitzen lässt, sich dann aber doch anschließt.

Nach einem Zeitsprung von 30 Jahren findet sich der inzwischen unter anderem durch Sklavenhandel reichgewordene Peer in Marokko wieder. Dort wird ihm von Geschäftspartnern sein Schiff mit allen Reichtümern gestohlen. Nach einem Gebet versinkt das Schiff; Peer findet sich mit seiner Armut ab und wendet sich Gott zu. Durch einen Angriff von Affen wird er in die Wüste getrieben, wo er sich in eine Oase rettet. Von den dort lebenden Jungfrauen erwählt er Anitra, die ihm allerdings die letzten Habseligkeiten stiehlt.

Alt und verarmt kehrt Peer Gynt heim, wo er um seine Seele kämpfen muss. Schlussendlich stellt sich Solvejg, die ein Leben lang auf die Rückkehr ihres Geliebten geharrt hat, schützend vor ihn und rettet ihn.

Weblinks



--InfoG 17:30, 24. Mär 2005 (CET)






Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Peer Gynt aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.