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Perm (Geologie)

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Das Perm ist die letzte Periode in der Ära des Paläozoikums an der Grenze zum Mesozoikum und dauerte etwa 40 Millionen Jahre ((290/)280 Ma bis 240 Ma v.u.Z.). Das Perm ist in Deutschland unterteilt in die Epochen des Rotliegenden und des Zechsteins.

Während des Perm herrschte auf der Erde ein trockenes Klima, die reichsten Salzlagerstätten der Erdgeschichte entstanden in dieser Zeit.

Höhepunkte während des Perm: zwischen dem heutigen Madagaskar und Afrika zeigen sich die ersten Spuren vom tektonischen Zerfall Gondwanas, Pangaea beginnt sich zu bilden, die Thetys ist weitgehend subduziert, die Auffaltung der Varisziden ist beendet und der Ural faltet sich auf.

An der Wende Paläozoikum/Mesozoikum, d.h. an der Wende Perm/Trias, findet das größte bekannte Massenaussterben überhaupt statt. Etwa 80% der marinen Invertebraten sterben aus (Großforaminiferen, paläozoische Korallen, Trilobiten, Eurypteriden und weitere); stark dezimiert werden Bryozoen, Brachiopoden, Crinoiden, Ammonoideen.
Merkwürdigerweise sind Mollusken von dem Artensterben kaum betroffen, Pflanzen offenbar auch nicht.

Verschiedentlich wird das Perm noch in Unterperm ((290/)280 Ma - 270 Ma) und Oberperm (270 Ma - 250 Ma) unterteilt.

Internationale Gliederung:

Siehe auch: Geologische Zeitskala







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