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Personal Digital Assistant

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Ein Personal Digital Assistant (PDA) (englisch für persönlicher digitaler Assistent) ist ein kleiner tragbarer Computer, der meist mit einem schnell startenden Betriebssystem ausgestattet ist und neben vielen anderen Programmen hauptsächlich für die persönliche Kalender-, Adress- und Aufgabenverwaltung benutzt wird. Seit ca. 2004 werden PDAs aufgrund ihrer nun ausreichenden Leistung immer mehr als Navigationssysteme verwendet.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die ersten, noch relativ großen PDAs wurden in den 1990er Jahren unter der Bezeichnung Newton von der US-amerikanischen Firma Apple hergestellt.

Mitte der 1990er Jahre kam die Firma US Robotics (zwischenzeitlich 3Com, dann Palm Inc., jetzt palmOne) mit kleinen und sehr erfolgreichen Geräten unter den Namen Pilot (später Palm) heraus.

Ebenfalls in den 90er Jahren wurden von der britischen Firma Psion eine Reihe von recht leistungsfähigen PDAs mit Tastatur entwickelt. Das erste Modell Organizer I entstand bereits 1984. Mit dem Organizer II und dem Microcomputer Serie 3 gelang dann der Durchbruch.

Die Psion-Modelle erfreuen sich jedoch auch nach dem Ausstieg Psions im Jahr 1999 aus dem Endkundenmarkt wegen des ausgereiften, logischen Betriebssystems weiterhin ungebrochener Beliebtheit. Die Industriemodelle netBook und netpad sowie Workabout werden von Psion-Teklogix weiterhin angeboten.

Verwendungszweck


Die wichtigsten Anwendungen auf einem PDA sind unter dem Begriff PIM-Software zusammengefasst und werden zumeist standardmässig mit dem PDA ausgeliefert. Hierunter fallen beispielsweise Adressbuch, Terminplaner, Kalender, Notizblock, Aufgabenplaner, E-Mail und Projektmanagement. In den meisten aktuellen Geräten sind weitere Anwendungen wie beispielsweise Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Taschenrechner und Spiele integriert. Einige PDAs ermöglichen sogar das Abspielen von Musik (MP3). Software für unterschiedlichste und auch sehr spezielle Situationen ist beispielsweise aus dem Internet nachladbar und per Kabel (USB oder seriell) oder kabellos per Infrarot- beziehungsweise Bluetoothschnittstelle in den PDA überspielbar.

Eine weitere Anwendung ist die Wikipedia (bzw. www.infos-aus-germanien.info) selbst, die es für den Palm und andere PDAs gibt und eine bequeme Recherche in einem Schnappschuss der Wikipedia (bzw. www.infos-aus-germanien.info) ermöglicht.

Mit steigender Leistungsfähigkeit der Geräte kommen auch völlig neue Verwendungszwecke hinzu. So lassen sich PDAs auch zur mobilen Datenerfassung nutzen oder können in bestimmten Szenarien übliche mobile Standardcomputer ersetzen. Durch die Kombination von Bluetooth und WLAN (WiFi) mit einem Voice over IP (VoIP) Receiver besteht in naher Zukunft die Möglichkeit, einen PDA auch als IP-Telefon zu verwenden. Ebenfalls werden seit einiger Zeit PDAs als Navigationssysteme eingesetzt. Mit Hilfe von externen GPS-Empfängern, die meistens über die serielle Schnittstelle, manchmal auch via Bluetooth, angeschlossen werden, kann der PDA seine Position exakt bestimmen und mit entsprechender Software, auch zur Routenplanung eingesetzt werden. Der Benutzer spart die Kosten für den immer noch recht teuren festeingebauten Navirechner im Fahrzeug. Zusätzlich ist das Navigationssystem nicht mehr fest an ein Fahrzeug gebunden und kann neben der Verwendung in mehreren Fahrzeugen, auch beim Radfahren oder Wandern benutzt werden. Mittlerweile existieren bereits PDAs mit integriertem GPS-Empfänger.

Ein großer Vorteil aktueller PDAs ist, dass man sie problemlos mit dem PC abgleichen kann. Diesen Abgleich nennt man HotSync beziehungsweise ActiveSync. Dabei können beispielsweise E-Mails und Adressen (beispielsweise aus Outlook, Notes etc) in den PDA übertragen werden und auch alle anderen Datenbanken auf dem PC gesichert werden. Außerdem kann man vorher festgelegte Webseiten aus dem Internet beim Synchronisieren auf den PDA übertragen und dann unabhängig vom Netzwerkanschluss lesen (sog. Webclipping, beispielsweise mit Plucker oder AvantGo).

Anschluss- & Erweiterungsmöglichkeiten

Dank einer Vielzahl an Anschluss- und Erweiterungsmöglichkeiten sind PDAs zu universellen Wegbegleitern in den unterschiedlichsten Situationen geworden:

Neben dem klassischen Bereich der Termin- und Adressverwaltung ist das Verfassen von Texten, die Verwendung als eBook-Reader, Nachschlagewerk, MP3-Player oder Navigationssystem ebenso möglich wie das Surfen im Internet oder die Aufnahme und Darstellung von Digitalfotos und nicht zu letzt das Spielen von immer aufwändigeren Computerspielen.

Die Vorteile durch das Zusammenführen mehrerer Geräte sind im Allgemeinen:

So ist es beispielsweise mit einem SmartPhone (Mobiltelefon und PDA in einem) nicht mehr notwendig, zwischen drei Datenspeichern (PDA, Mobiltelefon und PC) einen Abgleich beispielsweise bei einer Telefonnummern-Änderung durchzuführen, sondern nur noch zwischen zwei Geräten.

Die Nachteile sind wie bei allen Multifunktionsgeräten:

Außerdem besteht wie bei allen mobilen Geräten das Dilemma: für den Transport soll es klein und leicht sein, zum Arbeiten hätte man aber gern einen großen Bildschirm und eine bequeme Tastatur.

Literaturfreunde werden sich angesichts der Speicherkarten darüber freuen, dass man Krieg und Frieden bequem in die Westentasche stecken und mit Hintergrundbeleuchtung auch bei wenig vorteilhaften Lichtverhältnissen im Bus, Schlafwagen oder Bett lesen kann. Ein hochauflösendes, kontrastreiches Farbdisplay ist hierfür Voraussetzung.

Erweiterungsmöglichkeiten beziehungsweise Hybridgeräte:

WDA

WDA steht für "Wireless Digital Assistent". Dies ist ein PDA mit einem WLAN-Anschluss zum Einwählen in das Internet via lokalen Access Points (AP), zum Beispiel am Flughafen, an Bahnhöfen und manchen Kaffeehäusern.

Betriebssysteme

Mittlerweile gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Betriebssystemen, die in PDAs eingesetzt werden.

Der Newton verwendet das Newton OS als Betriebssystem, das erste vollständig in C++ geschriebene Betriebssystem, das auf geringen Speicher- und Prozessorverbrauch getrimmt wurde.

Grundlage für die oftmals unter dem Stichwort Palm angebotenen Geräte ist das von der mittlerweile eigenständigen Firma PalmSource entwickelte PalmOS.

Das EPOC-Betriebssystem bildet die Basis für Symbian OS, welches in Smartphones wie Nokia 9210/9290/9500, 3650/3660/7650/6260/6600/6630/7610, N-Gage, N-Gage QD, Sony Ericsson P800/P900/P910, Sendo X sowie Motorola A925/A1000 zum Einsatz kommt.

Ein weiteres Betriebssystem für PDA ist Linux. Inzwischen gibt es verschiedene Distributionen, eine speziell an PDA angepasste Variante ist OPIE, das im Moment für Sharp Zaurus, Siemens Simpad und HP iPAQ in mehreren Sprachen kostenlos zur Verfügung steht.

Weitere PDA-Typen werden unter der Bezeichnung Pocket PC vertrieben und laufen unter eine speziellen Windows-Version, dem Windows CE.

Newton OS

Alle Newton Modelle:

  1. Newton MessagePad 100
  2. Newton MessagePad 120
  3. Newton MessagePad 130
  4. Newton MessagePad 2000
  5. Newton MessagePad 2100
  6. eMate 300

PalmOS

Aktuelle Modelle:

Es gibt jetzt auch eine Wiki über PalmOS Geräte www.palmwiki.de.vu/

Pocket PC

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HP Jornada 568

Aktuelle Modelle:

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Linux

EPOC

Andere Betriebssysteme

Weblinks








Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Personal Digital Assistant aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.