Planescape: Torment
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Einordnung: Computer-Rollenspiel
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Planescape: Torment ist ein Computer-Rollenspiel (CRPG, Computer Roleplaying Game), das in der Advanced Dungeons & Dragons-Spielwelt Planescape angesiedelt ist. Es wurde es von Black Isle Studios kreiert und ist im Jahre 1999 erschienen. Chris Avellone, der nun bei Obsidian Entertainment beschäftigt ist, war der Chefdesigner.
Im Spiel übernimmt der Spieler die Kontrolle eines rätselhaften Charakters ohne Erinnerung an seine Identität und seine Vergangenheit, der zu Beginn in einer Leichenhalle wieder zu Bewusstsein kommt. Bald gesellt sich ein schwebender, sprechender Totenschädel namens Morte zu ihm, der von nun an jedem seiner Schritte folgt. Planescape: Torment unterscheidet sich von ähnlichen Computer-Rollenspielen wie beispielsweise die Baldur's Gate-Reihe durch seinen Schwerpunkt auf Dialoge und Handlung, wohingegen die Bedeutung von Kämpfen in den Hintergrund rückt. Das Spiel wird auch heute noch gefeiert als ein Paradebeispiel des Geschichtenerzählens im Rahmen eines Computerspiels. Im Spiel behandelte Themengebiete erstrecken sich von der Bedeutung von Namen bis hin zur zentralen Frage "Was kann das Wesen eines Menschen ändern?"
Zusammenfassung
Die Handlung beginnt in Sigil, der Stadt der Tore, mit dem Erwachen des Protagonisten (des Namenlosen) auf einer Steinplatte innerhalb der Leichenhalle, ohne Kenntnis wer er ist oder auch nur wo er sich befindet. Ein plaudernder Totenschädel namens Morte gleitet zu ihm herüber und informiert den Namenlosen über Schriftzüge auf seinem Rücken, welche ihn instruieren, sein Journal zu lesen und jemanden namens Pharod ausfindig zu machen. Daraufhin stellt sich der Namenlose der Suche nach der Lösung zweier fundamentaler Probleme: warum ist er unsterblich, und wodurch kann er seine Sterblichkeit wiedererlangen.
Diese beiden "plot devices" schicken den Spieler durch die unerschöpfliche Welt von Planescape, die vor Charakteren, Objekten und Kuriositäten der unterschiedlichen Ebenen des Multiversums nur so strotzt. Eine Grundidee, die sich im Spielverlauf immer wieder manifestiert, ist die der Konsensrealität, derzufolge etwas zu existieren beginnt sobald nur genügend Leute daran glauben. Wenn beispielsweise Charaktere den Namenlosen nach seinem Namen fragen (den er ja nicht kennt), so steht oft die Antwort zur Auswahl, er heiße 'Adahn' (oder ein ähnlich willkürlicher Name). Hat er genügend Leuten gegenüber erklärt, er sei 'Adahn', ist es möglich, dass eben dieser auftaucht, um zu behaupten, er sei ein alter Freund, obwohl er zuvor nie existiert hat.
Der Spieler bereist außerdem exotische Orte wie Avernus, die Erste Schicht von Baator, die Ebene der Diebe und Betrüger, einen der Irrgärten der Dame der Schmerzen, eine trächtige Seitengasse, sowie das Bordell der Intellektuellen Lüste.
Letztenendes erreicht der Namenlose die negative materielle Ebene, um mit seiner Sterblichkeit konfrontiert zu werden, eines äußerst mächtigen Wesens nur bekannt als Der Transzendente.
Wissenswertes
Von vielen als eines der bemerkenswertesten Computer-Rollenspiele überhaupt erachtet, verbleibt Planescape: Torment auch eines der kommerziell erfolglosesten, mit lediglich 73.000 verkauften Kopien. Zum Vergleich: von Diablo wurden annähernd 1,3 Mio. Kopien verkauft.
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