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Plastination

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Die Plastination ist ein Konservierungs-Verfahren, das vor allem bei der anatomischen Präparation Verwendung findet.

Als Erfinder der Plastination gilt der deutsche Anatom Gunther von Hagens, obwohl die Methode, Zellflüssigkeit im Vakuum durch Kunststoff zu ersetzen schon viele Jahre in der Präparation von Gewebe bekannt ist.

Bei der Plastination wird das in den Zellen vorhandene Wasser durch Kunststoff (z. B. Silikon) ersetzt. Dadurch entstehen dauerhafte Präparate, die den natürlichen Gegebenheiten praktisch zu 100% nahe kommen. Oberflächen und Strukturen werden unverändert dargestellt. Eine solch gute Erhaltung, auch der inneren Oberflächen der Körperorgane, wurde bisher noch nie erreicht.

Außerhalb der Fachwelt bekannt wurde die Plastination durch die Wanderausstellung "Körperwelten", in der zahlreiche derartige anatomische Präparate, sowie komplette Leichen, zum Teil künstlerisch verfremdet öffentlich präsentiert werden.

FIXIT: Vorläufer der Plastination: Paraffinpräparate.

Ähnliche Verfahren werden schon seit längerem in der Archäologie verwendet, insbesondere um aus dem Wasser geborgene Gegenstände, die durch Austrocknen Schaden nehmen würden, zu erhalten. Ein bekanntes Beispiel ist das Wrack des Schiffes Wasa im Hafen von Stockholm.






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