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Point-to-Point Protocol

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PPP mit TCP/IP-Protokollstapel
Anwendung FTP SMTP HTTP DNS ...
Transport TCP UDP
Netzwerk IP
Netzzugang PPP
Serielle Leitung Modem ...

Das Point-to-Point Protocol bzw. Punkt-zu-Punkt-Protokoll (PPP) ist ein Protokoll zum Verbindungsaufbau über Wählleitungen (zumeist über Modem oder ISDN). Es ermöglicht die Übertragung verschiedenster Netzwerkprotokolle (z.B. IP, IPX, AppleTalk, ...).

Seltener wird PPP für statische Verbindungen (Standleitungen) verwendet, beispielsweise um die Authentifizierungs-Mechanismen (PAP, CHAP) zu nutzen. Hierfür kommen meist modifizierte Protokolle wie PPPoE oder PPTP zum Einsatz.

PPP ist heute das Standardprotokoll, das Internet-Provider für die Einwahl der Kunden verwenden, die Spezifikationen sind jedoch so definiert, dass PPP nicht ausschließlich TCP/IP-Verbindungen unterstützt.

Eine PPP Dateneinheit hat diesen Aufbau:

Protocol (8/16 Bit) Information/Daten Padding


Das Feld Protocol kann verschiedene Aufgaben übernehmen und belegt in komprimierter Form nur 8 Bit. Es kann das im Daten Feld übertragene Protokoll angeben oder übertragene Steuerinformationen genauer spezifizieren.

Da die reinen Dateneinheiten keinerlei Synchronisations Bits enthalten, würden diese nicht auf der Leitung entdeckt werden. Aus diesem Grund werden sie in HDLC-Rahmen (Frames) verpackt. Dies wird als PPP Encapsulation oder HDLC basierte PPP Frames bezeichnet.

Flag Address Control PPP Dateneinheit FCS Flag
01111110 11111111 00000011 01111110


Herstellung einer PPP Verbindung

PPP stellt die Kommunikation über eine Punkt-zu-Punkt Verbindung in vier Phasen her:

  1. Verbindungsaufbau und Konfigurationsaushandlung - Ein PPP-Ausgangsknoten sendet LCP-Rahmen zur Konfiguration und zum Aufbau der Datenverbindung.
  2. Bestimmung der Verbindungsqualität - Die Verbindung wird getestet, um zu bestimmen, ob ihre Qualität für den Aufruf von Vermittlungsschichtprotokollen (OSI-Schicht) ausreicht. (optionale Phase)
  3. Aushandlung der Konfiguration des Vermittlungsschichtprotokolls - Der PPP-Ausgangsknoten sendet NCP-Rahmen zur Auswahl und Konfiguration. Die Protokolle wie IP, IPX und Appletalk werden konfiguriert, so dass Pakete von jedem Protokoll gesendet werden können.
  4. Verbindungsbeendung - Die Verbindung bleibt für die Kommunikation konfiguriert, bis LCP- oder NCP-Rahmen die Verbindung beenden oder ein externes Ereignis auftritt. (z.B. Inaktivität oder Benutzer)

Weblinks



Siehe auch: SLIP, CSLIP, OSI-Modell







Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Point-to-Point Protocol aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.