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Prescott Bush

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Prescott Sheldon Bush (* 15. Mai 1895 in Columbus, Ohio; † 8. Oktober 1972 in New York City) war Senator von Connecticut und Familienpatriarch. Sowohl sein Sohn George Herbert Walker Bush als auch sein Enkelsohn George W. Bush wurden US-Präsidenten.

Bush, Sohn eines Stahlfabrikanten, heiratete am 6. August 1921 Dorothy Walker, welche die Tochter von George Herbert Walker, einem New Yorker Bankier, war. Walkers Name diente als Vorlage für Sohn und Enkel.

Zusammen mit Fritz Thyssen baute Bush in den 1920er Jahren ein umfangreiches Spendennetzwerk für die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) in Deutschland auf. Über die gemeinsame Firma Hamburg-Amerika-Linie (heute Hapag-Lloyd) transferierten sie große Geldbeträge nach Deutschland, wo diese beispielsweise für den Bau des braunen Hauses in München verwandt wurden.

1942 wurde Bush unter dem Trading with the Enemy Act verurteilt und enteignet. Später konnte Bush dennoch Senator von Connecticut werden.

Am 1. November 2004 versuchte die Internationale Projektgruppe Auschwitz Sammelklagen seinen Enkel George W. Bush auf Schadensersatz zu verklagen, weil Prescott Bush an einem Unternehmen beteiligt war, das Gewinn aus der Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen zog.








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