Propyläen
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Einordnung: Weltkulturerbe | Griechenland
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Als Propyläen bzw. Propylon (gr. die vordere Toranlage) versteht man den Torbau zum meist von hohen Mauern umschlossenen griechischen Heiligtum bzw. Tempelbezirk (Temenos). Das Propylon hat eine oder mehrere Türen sowie eine meist größere äußere und eine meist kleinere innere Vorhalle. Ein solches Propylon bestand bereits bei der Burg von Tiryns, die bedeutendste und zugleich außergewöhnlichste Anlage befindet sich auf der Akropolis von Athen, erbaut von Mnesikles unter Perikles.
Die Propyläen der Akropolis waren Vorbild für viele, spätere Nachbauten vor allem in der Zeit des Klassizismus.
Beispiele für Nachbauten von Propyläen findet man in München am Königsplatz oder, vom Aussehen den Athener Propyläen sehr nahekommend, in Berlin am Pariser Platz (Brandenburger Tor).
Die im dorischen Stil gestalteten Propyläen in München wurden unter König Ludwig I. zum Andenken an den Freiheitskampf der Griechen von Leo von Klenze 1854-1862 erbaut. Die reichen Skulpturen in den Giebelfeldern und die Reliefs an den Turmwändennach wurden von Ludwig Schwanthaler entworfen.
Propyläen war auch Titel einer von Goethe herausgegebenen Zeitschrift.
Weblinks
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Akropolis4d
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