Psychologe
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Einordnung: Psychologie
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Ein Psychologe ist eine Person, die über spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem Gebiet der Psychologie verfügt. Solche Kenntnisse werden entweder über ein Studium an anerkannten staatlichen Hochschulen bzw. an ausgewählten Ausbildungsstätten als Zusatzausbildung oder aber lebenspraktisch bzw. autodidaktisch erworben. Die Berufsbezeichnung Psychologe ist daher auch nicht gesetzlich geschützt.
Zu psychologischen Diensten gehören:
- Beratung von Menschen zu Ursache, Wirkung und Lösung allgemeiner Lebensfragen (Körper - Psyche - Umwelt)
- Ausübung der Heilkunde mit Hilfe von psychotherapeutischen Verfahren
- Entwurf, Planung und Durchführung von Seminaren zur persönlichen Verbesserung
- Entwurf, Planung, Durchführung von Tests (Intelligenztests, Eignungstests, etc.)
- Forschungsarbeiten und Auftragsuntersuchungen auf dem Gebiet der Psychologie
oder auf anderen Gebieten mit speziell psychologischen Verfahren
Die Dienstleistungen werden unterschiedlichst angeboten:
- als selbstständige Dienstleistung für beliebige Personen durch psychologische Praxen
- als Teil anderer Dienstleistungen (Berufsberatung, Tests)
- als Dienstleistung innerhalb anderen Organisationen (Unternehmen, Institutionen)
Durch eine dreijährige Zusatzausbildung kann ein akademisch ausgebildeter Psychologe den gesetzlich geschützten Titel des Psychotherapeuten annehmen. Der Vorteil des Psychologischen Psychotherapeuten ist, dass er nun eine Kassenzulassung besitzt und somit seine Behandlungen mit Kassen abrechnen kann.
Zu einer Zusammenstellung der wichtigsten Vertreter ihres Fachs, siehe Liste bekannter Psychologen und Psychotherapeuten
Zitat
- Es kann einer ein großer Psychologe sein, ohne die Falschheit der Geliebten oder des Freundes zu merken, deren Untreue mittelmäßigere Leute vorhergesehen hätten. - Marcel Proust (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Im Schatten der jungen Mädchen, ISBN 3518578758, S. 108)
Siehe auch: Betriebspsychologe, Psychotherapie, Portal Psychotherapie
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