Pufferbereich (Bodenkunde)
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Einordnung: Bodenkunde
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Pufferbereiche im Boden sind chemische Reaktionen, die den Säuregehalt des Bodens regulieren.
In (mitteleuropäischen) Böden ist aufgrund des humiden Klimas mehr Niederschlagswasser vorhanden, als es verdunstet (Evapotranspiration). Das überschüssige Wasser, das nicht im Boden gebunden wird, versickert ins Grundwasser, wird ausgewaschen und nimmt v.a. basisch wirksame Kationen mit. Verbunden mit natürlich sauren Niederschlägen, also auch ohne anthropogenen Einfluss, kann man (in Mitteleuropa) von einer natürlichen Tendenz zur Versauerung sprechen. Aus diesem Grund werden die Pufferfunktionen der Böden vor allem in der Abschwächung von sauren Einträgen betrachtet.
Puffer im Boden sind organische und anorganische Verbindungen, die H+-Ionen aufnehmen können, und damit eine saure Reaktion oder einen sauren Eintrag abschwächen.
Es existieren folgende Pufferbereiche:
- Kohlensäure-Carbonat-Pufferbereich (pH 6,2 bis 8,6; "neutral")
- Kohlensäure-Silikat-Pufferbereich (pH 5,0 bis 6,2; "schwach sauer")
- Austauscher-Pufferbereich (pH 4,2 bis 5,0; "mäßig sauer")
- Aluminium-Pufferbereich (pH 3,0 bis 4,2; "stark sauer")
- Eisen-Pufferbereich (pH < 3,0; "extrem sauer")
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