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Pulsnitz

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Stadt Pulsnitz in Sachsen. Zum gleichnamigen Fluss Pulsnitz siehe Artikel: Pulsnitz (Fluss).


Pulsnitz ist eine Kleinstadt am westlichen Rand in der sächsischen Westlausitz, etwa 10 km südlich von der Kreisstadt Kamenz und ca. 25 km nordöstlich von der Landeshauptstadt Dresden. Pulsnitz ist die sächsische Pfefferkuchenstadt und dadurch zumindest im Osten Deutschlands bekannt.
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Dresden
Landkreis: Kamenz
Fläche: 17 km²
Einwohner: 6.595 (17.09.2004)
Bevölkerungsdichte: 400 Einwohner/km²
Höhe: 290 m ü. NN
Postleitzahl: 01896
Vorwahl: 035955
Geografische Lage: 51° 11′ n. Br.
14° 00′ ö. L.
Kfz-Kennzeichen: KM
Gliederung des Stadtgebiets: 3 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Am Markt 4
Website: Offizielle Seite---- bgcolor="#FFFFFF" E-Mail-Adresse: post@pulsnitz.de
Politik
Inhaltsverzeichnis

Stadtgliederung

Zur eigentlichen Stadt zählen noch zwei weitere Ortsteile: Friedersdorf und Friedersdorf Siedlung. Das "Dorf" Pulsnitz gehört schon seit längeren zur Stadt, und bezeichnet die Unterstadt, am Pulsnitztal. Die ursprüngliche Stadt Pulsnitz ist unterteilt in Vollung, Stadt und Meissner Seite.

Geographie

Die Altstadt liegt auf einer Anhöhe oberhalb des Pulsnitztals, der gleichnamige Fluss (die Pulsnitz) entspringt unweit des Nachbarortes Ohorn. Die kleine Stadt liegt eingebettet in die Hügelketten des Oberlausitzer Hügelandes (bis 448 m). Die Bergkuppen sind größtenteils bewaldet.

Geschichte

Pulsnitz wurde, wie viele andere Orte der Oberlausitz auch, am 19. Mai 1225 erstmals urkundlich erwähnt. Bereits vorher hat sich hier eine sorbische Siedlung mit Wasserburg entwickelt. Pulsnitz wurde Sitz einer adligen Familie, die sich hier ein kleines Schloß bauen ließen.

1355 erhielt "Polßnitz" von Kaiser Karl den IV. das Marktrecht, nur 20 (1385) Jahre später das Stadtrecht. Anfang des 15. Jahrhunderts verwüsten die Hussitenkriege die Oberlausitz. Auch in Pulsnitz fallen die Hussiten 1429 ein (nicht zum ersten Mal). Aus dieser Zeit stammt die älteste bäuerliche Befestigungsanlage "Perfert". Um 1500 herum begannen die Bauarbeiten für das Pulsnitzer Rathaus, dessen Reste heute noch im Ratskellergebäude zu sehen sind.

Am 1. Januar 1558 erhielten die Pulsnitzer Bäcker erstmalig das Recht, auch Pfefferkuchen zu backen.

1869 wird Pulsnitz an die neu gebaute Eisenbahnstrecke Arnsdorf-Pulsnitz-Kamenz angeschlossen, welche zwei Jahre später zweigleisig ausgebaut wird. Es beginnt ein industrieller Aufschwung. 1945 Trotz schwerer Kampfhandlungen in der Oberlausitz am Ende des Zweiten Weltkrieges, bleibt die Stadt weitestgehend unversehrt. 1994 wird die bis dahin selbstständige Gemeinde Friedersdorf und Friedersdorf Siedlung eingemeindet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft

Der Ort ist seit je her geprägt durch kleinere mittelständige Handelsunternehmen. Vor allem Töpfer (Lausitzer Keramik), Tuchdrucker (Blaudruck) und vor allem die zur Zeit acht privaten Pfefferküchlereien prägten und prägen das Bild der Stadt.

Söhne und Töchter der Stadt

In Pulsnitz wurden mehrere bedeutende Personen geboren:

Kulinarische Spezialitäten

Pulsnitz ist weit bekannt als Pfefferkuchenstadt. Eine besondere Spezialität sind die Pulsnitzer Spitzen, mit Marmelade oder Pflaumenmus gefüllter Pfefferkuchen und Schokoladen- oder Kakaofettglasurüberzug.









Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Pulsnitz aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.