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Röttgen (Bonn)

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Röttgen ist der südwestlichste Ortsteil von Bonn und liegt auf dem Höhenzug der Ville. Es ist der flächengrößte Stadtteil (größer als der Stadtbezirk Hardtberg), allerdings besteht der größte Teil von Röttgen aus den Wäldern des Kottenforst.

Im Jahre 1754 ließ Kurfürst Clemens August mitten im Kottenforst das Jagdschloss „Herzogsfreude“ anlegen. Um das Schloss herum wurde ein Wegenetz angelegt, das den Wald vom Schloss ausgehend sternförmig durchzog. 1804 wurde Herzogsfreude, das Clemens Augusts Nachfolger nie betreten hatten, an einen Bonner Dachdecker verkauft. Der neue Besitzer trug das Schloss ab und verwendete das Baumaterial im Haus- und Straßenbau.

Am Standort der Schlosses entstand ein Dorf, das wegen der kurfürstlichen Jagdwege über eine hervorragende Verkehrslage verfügte. Am südwestlichen Rand steht auf der Stadtgrenze - mitten im Wald - der Bahnhof Kottenforst der Voreifelbahn, der heute nur noch an Wochenenden bedient wird, dann aber regen Ausflugsverkehr anzieht.

Röttgen wurde 1969 nach Bonn eingemeindet und hat heute (2004) 4.728 Einwohner.






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