Rasse- und Siedlungshauptamt
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Einordnung: Nationalsozialismus
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Das Rasse- und Siedlungshauptamt (kurz: RuSHA) war eines der drei ältesten SS-Hauptämter in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus.
| Inhaltsverzeichnis |
Aufgabe
Der Name beinhaltete auch gleichzeitig die Aufgabe:
- Rasse: "Reinhaltung der arischen Rasse" und "Aufnordung" des deutschen Volkes
- Siedlung: Gewinnung von Lebensraum und Germanisierung der eroberten Gebiete
Dies bezog sich vor allem auf Angehörige der SS. Die Rassenreinheit der SS-Männer (und auch ihrer Frauen) sollte gewährleistet und die Ansiedelung von entlassenen SS-Männern im Osten überwacht und geleitet werden.
Geschichte
Das RuSHA wurde bereits Ende Dezember 1931 gegründet. Es war zuständig für Rassenuntersuchungen und Ehegenehmigungen der SS sowie für die Rassenselektion von sogenannten "eindeutschungsfähigen Volksdeutschen" und anderen Völkern angehörende Menschen.
Chefs
- SS-Gruppenführer Richard Walther Darré ( 1931 - 1938)
- SS-Brigadeführer Günther Pancke (1. September 1939 - 9. Juli 1940)
- SS-Gruppenführer Otto Hofmann (9. Juli 1940 - 20. April 1943)
- SS-Obergruppenführer Richard Hildebrandt (20. April 1943 - 25. Dezember 1943)
- SS-Gruppenführer Dr. Harald Turner (25. Dezember 1943 - ? 1944)
- SS-Obergruppenführer Richard Hildebrandt (? 1944 - 31. Juli 1944)
- SS-Standartenführer Albert Uhlih (31. Juli 1944 - ? 1944)
- SS-Obergruppenführer Richard Hildebrandt (? 1944 - ? 1945)
Siehe auch:
- Suche nach Rasse- und Siedlungshauptamt Infos mit: Yahoo
