Rastede
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Einordnung: Ort in Niedersachsen
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Rastede ist eine Gemeinde in Niedersachsen, Landkreis Ammerland, nördlich von Oldenburg mit 20.053 Einwohnern (Stand 30.06.2003) und einer Fläche von 123,03 km². Rastede (Stadt) ist ein Luftkurort.
| Inhaltsverzeichnis |
Verkehr
- Bahnhof in Rastede
- Autobahnabfahrten Rastede und Hahn-Lehmden (beide A29)
- Anschluss der Orte Loy und Wahnbek an die A293
Freizeit
- Hallen- und Freibad
- Tenniscenter
- Golfplatz
- Palais (Ausstellungen und Theater)
- jährliches Grasbahnrennen
- Oldenburger Landesturnier (überregionales Reit- und Pferdesportturnier)
- Rasteder Park mit Schloß
- Mittelalterspektakel Anfang Mai
- Ellernfest am 2. Septemberwochenende
Besonderheiten
- Wahnbeker Fernmeldeturm (Höhe 133m), im Dezember mit mehreren hundert Glühbirnen der größte Adventskranz der Welt (und blinkt zu Silvester).
Zur Geschichte
Das Gebiet des Landkreises Ammerland deckt sich weitgehend mit dem aus der Karolinger Zeit überlieferten "Ammer-Gau" (Urkunden schon aus dem 9. Jh.). Bald nach der Wende des ersten Jahrtausends traten die oldenburgischen Grafen auf. Das Ammerland bildete ihr Kernland - durch die umgebenden Moore war es wie eine Festung, in die früher auch die heutige Stadt Oldenburg gehörte. Die oldenburgische Verwaltungsreform des Jahres 1933 hat am Ende die einst zum alten Ammerland gehörenden Kirchspiele Rastede und Wiefelstede dem heutigen Landkreis Ammerland wieder hinzugefügt. Der Rasteder Schloßpark erstreckt sich über 5 km bis zur Ortschaft Loy und hat eine Fläche von etwa 330 ha. Der gesamte Park wird als Kulturdenkmal geführt. Auf den Fundamenten eines ehemaligen Benediktinerklosters steht heute ein klassizistisches Schloß, das der regierenden Familie Oldenburg lange Zeit als Sommerresidenz diente. Dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass der staatlich anerkannte Luftkurort (1984) nunmehr unter "Residenzort Rastede" firmiert.Eine Klosterruine gibt es im Park nicht. Lediglich einige Säulenreste und Kapitelle bilden die wenigen Überreste des Klosters, dessen Gründungsdatum 1091 ist. Älter noch ist die St.-Ulrichs-Kirche aus dem Jahr 1059. Dieses Jahr gilt auch als Gründungsjahr der Ortschaft Rastede.
"Als eine ins Feierliche, Repräsentative und Romantische gewandelte und gesteigerte Abart dieser in ihrer unaufdringlichen Lieblichkeit so anheimelnden Geestlandschaft (des Ammerlands - d. A.) könnte man die landschaftlichen Naturformen bezeichnen, die insbesondere Rastede und seiner Umgebung das Gepräge geben und ihm den Ruf als oldenburgisches Sanssouci eingebracht haben ... Die ehemaligen oldenburgischen Fürsten, die Rastede wahrhaft zur Rast-Stätte (richtig wohl: Rode-Stätte - d. A.)machten, haben das schöne Fleckchen Erde ganz nach Art der englischen Gartenkunst anlegen lassen ... Eine bemerkenswerte Sonderheit des Rasteder Parks sind die mächtigen, an Größe und Schönheit sonst kaum wieder erreichten Rhododendrongruppen, wie denn überhaupt Klima und Boden des Ammerlandes den Alpenrosen besonders zuträglich sind ..." (Hermann Ries, Das Ammerland, Westerstede 1940)
Weblinks
- weitere Weblinks
- Offizielle Seite der Gemeinde Rastede - Homepage des Ortsvereins Wahnbek
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