Ratingen
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Einordnung: Ort in Nordrhein-Westfalen
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| Wappen | Karte | ||
|---|---|---|---|
| (stilisiert) | |||
| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||
| Regierungsbezirk: | Düsseldorf | ||
| Landkreis: | Mettmann | ||
| Fläche: | 88,72 km² | ||
| Einwohner: | 91.967 (31.12.2002) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 1037 Einwohner je km² | ||
| Höhe: | 35 - 180 m ü. NN | ||
| Postleitzahl: | 40878 - 40885 | ||
| Vorwahl: | 02102 | ||
| Geografische Lage: | 51° 18' n. B. 06° 51' ö. L. | ||
| Kfz-Kennzeichen: | ME | ||
| Gemeindeschlüssel: | 05 1 58 028 | ||
| Stadtgliederung: | 12 Stadtteile | ||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Minoritenstraße 2-6 40878 Ratingen | ||
| Website: | www.ratingen.de---- bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | amt01@ratingen.de |
| Politik | |||
| Bürgermeister: | Harald Birkenkamp (seit 10.2004) (#Bürger-Union-Ratingen) | ||
Ratingen ist eine nordrhein-westfälische Stadt im nordwestlichen Vorland des Bergischen Landes - etwa 12 km nordöstlich der Landeshauptstadt Düsseldorf am rechten Niederrhein gelegen.
| Inhaltsverzeichnis |
Politik
Lokale Parteien
Bürger-Union Ratingen
Im Mai 2004 gegründet, besteht die politische Gruppierung aus vielen ehemaligen Mitgliedern der CDU oder der CDU Nahestehenden. Die Gründung der Bürger-Union Ratingen erfolgte aus Verärgerung über die politische Haltung der langjährigen Mehrheitsfraktion im Ratinger Stadtrat.
Wahlen
- Kommunalwahl 2004
- CDU: 34,7% (23 Sitze), SPD: 23,5% (16), GRÜNE: 9,3% (6), FDP: 6,4% (4), MWG: 3,6% (2), Bürger-Union: 21,7% (14), Ratinger Linke: 0,9% (1 Sitz)
- Bürgermeisterwahl Oktober 2004
- Bei der Stichwahl zum Bürgermeister wurde der Kandidat der Bürger-Union-Ratingen, Harald Birkenkamp, mit 57% der Stimmen gewählt.
Geschichte
Erste urkundliche Erwähnung der Siedlung vor 849. Seit dem Mittelalter gehörte das Ratinger Gebiet den Grafen, späteren Herzögen von Berg. Der Siedlung wurden am 11. Dezember 1276 die Stadtrechte verliehen. Ratingen als einer der vier Hauptorte von Berg erlebte im ausgehenden Mittelalter eine wirtschaftliche Blütezeit, verfiel jedoch nahezu völlig in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.
Zu Beginn des Zeitalters der Industrialisierung entstand in Ratingen 1783 die erste mechanische Baumwoll-Spinnerei im Ortsteil Cromford auf dem europäischen Kontinent. Ihrer technikhistorischen Bedeutung wegen wird die ehemalige Textilfabrik Cromford heute vom Rheinisches Industriemuseum als Textilmuseum weiter betrieben. In der napoleonischen Ära gehörte die Stadt zum Großherzogtum Berg und wurde mit diesem 1815 ins Königreich Preußen eingegliedert.
Aufgrund von Formsandvorkommen entstand ab der Mitte des 19. Jahrhunderts eine Eisenindustrie. In der kommunalen Neuordnung 1929 behauptete Ratingen seine Selbstständigkeit. Die Gebiete der heutigen Stadtteile Tiefenbroich und Ratingen-West aus der damaligen Bürgermeisterei Eckamp wurden damals eingegliedert. Nach relativ geringen Kriegsschäden erlebte Ratingen in den 1960er und 1970er Jahren die Entwicklung zur Wohnstadt (so der in den späten 60er Jahren entstandene Stadtteil Ratingen-West mit 20000 Einwohnern 1980) und zum Standort von Dienstleistungs- und Kleingewerbebetrieben für das nahe Düsseldorf. In den letzten Jahrzehnten siedelten sich zudem zahlreiche überregional bekannte Unternehmen vor allem aus den Branchen Elektronik, EDV und Telekommunikation an, unter ihnen Vodafone, Sun Microsystems, Hewlett Packard, SAP, Tiptel und Esprit. Um das Jahr 1970 wurde die Einwohnerzahl von 50 000 noch vor weiteren Eingemeindungen überschritten.
Mit einer kommunalen Neuordnung 1975 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Breitscheid, Eggerscheidt, Hösel und Lintorf (Amt Angerland) sowie der Ortsteil Homberg der Gemeinde Homberg-Meiersberg (Amt Hubbelrath) in die Stadt Ratingen eingemeindet.
Persönlichkeiten
- Dieter Nuhr, Kabarettist und Comedian
- Marius Müller-Westernhagen, Musiker und Schauspieler
- Claudia Jung, Sängerin
- Sönke Wortmann, Regisseur
Weblinks
- offizielle Website - das Ratinger Kulturmagazin - ein Stadtführer
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