Red Bull
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Einordnung: Markenname | Konsumgüterhersteller | Österreich | Alkoholfreies Getränk | Pflanzliche Droge
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Red Bull (de: Roter Stier) ist ein in Ă–sterreich hergestellter Energy Drink. Der Firmensitz der Red Bull GmbH ist in Fuschl am See (Salzburg).
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Das Getränk
Das Getränk besteht hauptsächlich aus Zucker (Saccharose, Glukose), Taurin, Glucuronolacton und Koffein, sowie verschiedenen Vitaminen.
Seine belebende Wirkung (und laut Werbung leistungsteigernden Kräfte) verdankt das Getränk dem Koffein, Vitaminen der B-Gruppe, einer großen Menge Zucker und Taurin (eine Aminosulfonsäure). Der Koffeingehalt einer Dose (250 ml) entspricht mit 80 Milligramm etwa einer Tasse Filterkaffee, laut Ernährungswissenschaftlern entspricht eine Dose Red Bull damit, wie die meisten Energiegetränke, einem "kleinen Mokka mit viel Zucker". Der Geschmack erinnert viele an den von Gummibärchen. Seit 2003 gibt es auch eine zuckerfreie Variante mit nur acht Kalorien pro Dose.
Red Bull wird zwar nicht als Alcopop verkauft, aber in Lokalen oft als Mixgetränk mit Wodka angeboten.
Die Firmengeschichte
Dietrich Mateschitz war 1982 während einer Dienstreise in Ostasien auf die dort bereits weit verbreiteten "Energy Drinks" aufmerksam geworden. Er erwarb die Lizenzrechte an der in Thailand verbreiteten Marke Krating Daeng (thai: �ระทิง�ดง, Roter Stier, Red Bull) und der Nutzung des Rezepts von der Firma Taisho Pharmaceuticals (Japan), die heute noch die ursprüngliche Variante (ohne Kohlensäure, abgefüllt in kleinen Glasflaschen und Dosen) des Getränks mit dem mittlerweile auch außerhalb Thailands bekannten Logo herstellt.
1984 gründete Mateschitz die Red Bull GmbH mit Sitz in Fuschl am See (Salzburg) und begann 1987 mit der Einführung des Getränks auf dem österreichischen Markt. Heute ist Red Bull in rund 100 Ländern erhältlich und hält trotz zahlreicher Nachahmerprodukte weltweit einen Marktanteil von etwa 70 % bei den "Energy Drinks" (Stand von 2003) und ist damit eines der erfolgreichsten neuen Markenprodukte der letzten Jahre. Der Gewinn nach Steuern betrug 2002 87 Millionen Euro. Pro Jahr werden etwa eine Milliarde Dosen "Red Bull" konsumiert.
Marketing
Den kommerziellem Erfolg verdankt das im Vergleich zu anderen "Soft Drinks", relativ teure Getränk neben der belebenden Wirkung vor allem der Werbung (Slogan: Red Bull verleiht Flügel) und den begleitenden Marketingmaßnahmen wie dem Sponsoring im Bereich des Extremsports.
Dabei werden sowohl regionale Events wie z. B. die "Red Bull Flugtage" als auch überregionale Extremsportevents wie der Dolomitenmann, "Red Bull Vertigo" oder die "World Stunt Awards" in Los Angeles gesponsert – wenn immer möglich als Namens-Sponsor.
Ebenfalls Teil des Marketings ist die aktive Teilnahme in verschiedenen Sportarten mit eigenen Teams wie z. B. im Kunstflug mit "The Red Bulls" oder in der Formel-1 sowie dem Sponsern von einzelnen Extremsportlern in Disziplinen wie BASE-Jumping, Gleitschirm-Akro, Kite-Surfen, Wellenreiten, Snowboarden, Skateboarden usw. – Hauptsache, es dreht sich in irgendeiner Weise darum, "Flügel" zu bekommen!
Von Anfang an trugen auch Diskussionen über gesundheitliche Gefahren sowie langwierige Zulassungsverfahren für einzelne Inhaltsstoffe, die zu einer Verzögerung der Marktzulassung zuerst in Österreich, später auch in Deutschland und anderen Ländern führten und in manchen Medien als Verbot kolportiert wurden, dazu bei, dass ein regelrechter Hype um das auf dem europäischen Markt neuartige, Produkt entstand. Eine Ausnahme besteht in Frankreich, dort ist der Energy Drink bis heute verboten. Die französischen Behörden stützen dieses Verbot auf angebliche Gesundheitsschäden durch den übermässigen Konsum von Red Bull. Der EuGH hat letztinstanzlich entschieden, dass das französische Verkaufsverbot nicht gegen die Warenverkehrsfreiheit verstösst.
Weblinks
- weitere Weblinks
- Red BullEnergy Drinks – Ein Thema für fächerverbindendes Unterrichten im Bereich Mensch und Umwelt?
- Suche nach Red Bull Infos mit: Yahoo
