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Red Nacional de los Ferrocarriles Españoles

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Red Nacional de los Ferrocarriles Espanoles (RENFE) steht für spanische Staatsbahn. 1995 besaß sie ein Streckennetz von 12.280 km.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte


Nach dem Ende des Spanischen Bürgerkrieges standen die Privatbahnen in Spanien vor einer finanziellen Misere. Die Franco-Regierung konnte dem mit der Schaffung einer einheitlichen Staatsbahn zum 24. Januar 1941 Einhalt gebieten. Sie erhielt das Kürzel RENFE.

In den Folgejahren wurde das 1.672-mm-Breitspurnetz umfangreich modernisiert. So konnten auch einige Neubauvorhaben wie die Sierra-de-la-Culebra-Linie 1959 oder die 1968 fertiggestellte Verbindung von Madrid nach Burgos verwirklicht werden. Als Resultat einer fortschreitenden Motorisierung konnte jedoch die Stilllegung unzähliger Schmalspurbahnen nicht verhindert werden. Diese wurden seit den 1960er Jahren schrittweise abgestoßen bzw. privatisiert. Auch einige Breitspurstrecken wurden in jener Zeit stillgelegt. Zwischen 1969 und 1995 ging die Ausdehnung des Streckennetzes so von 13.691 km auf 12.280 km zurück.

Vom Beitritt Spaniens zur Europäischen Gemeinschaft profitierte auch die RENFE. 1992 wurde die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Sevilla gebaut. Vorausschauend wurde diese in der europäischen Normalspur ausgeführt.

Auch die vorhandenen Breitspurstrecken wurden ausgebaut, wie z.B. die Verbindung Barcelona - Valencia - Alicante, auf der der Hochgeschwindigkeitszug Euromed eingesetzt wird.

Fahrzeuge und Zuggattungen

Fahrzeuge


Zuggattungen


Ausblick

Im Jahr 2000 lag der Bahnkilometerwert bei 500 pro Person. Damit befand er sich noch deutlich unter den Werten anderer europäischer Staaten (z.B. Deutschland: 905).

Nach der vollständigen Fertigstellung der Neubaustrecke Madrid - Barcelona 2004 wird es Hauptaufgabe der nächsten Jahre sein, diese mit dem TGV in Frankreich zu verbinden. Über einen Bau einer Normalspur-Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Lissabon ist noch nicht entschieden worden. Ähnliches gilt für einen Bahntunnel unter die Straße von Gibraltar.

Nach den verheerenden Bombenanschlägen vom 11. März 2004 auf den Madrider S-Bahn-Verkehr ist umstritten, ob gerade in terrorgefährdeten Ländern wie Spanien die Sicherheit der Reisenden im Bahnverkehr weiterhin gewährleistet ist.

Siehe auch: Liste der Terroranschläge auf Züge und Einrichtungen der Eisenbahn







Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Red Nacional de los Ferrocarriles Españoles aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.