Regierungsbezirk Osnabrück
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Einordnung: Historisches Territorium
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Der Regierungsbezirk Osnabrück war einer von acht Regierungsbezirken bzw. Verwaltungsbezirken, die bei Bildung des Landes Niedersachsen 1946 eingerichtet wurden. Die anderen waren Aurich, Braunschweig, Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Oldenburg und Stade.
Die Geschichte des Regierungsbezirks Osnabrück geht bis auf das Jahr 1885 zurück, als aus dem früheren Fürstbistum Osnabrück sowie aus den Territorien Grafschaft Bentheim, Niedergrafschaft Lingen und Herzogtum Arenberg-Meppen der Regierungsbezirk Osnabrück gebildet wurde. Vorbild waren die bereits in anderen preußischen Provinzen 1815/16 errichteten Regierungsbezirke. Der Regierungsbezirk Osnabrück umfasste zuletzt die kreisfreie Stadt Osnabrück sowie die Landkreise Aschendorf-Hümmling (Sitz in Aschendorf, heute ein Stadtteil von Papenburg), Grafschaft Bentheim (Sitz in Nordhorn), Bersenbrück, Lingen, Melle, Meppen, Osnabrück und Wittlage. Bei der Kreisreform, die in Niedersachsen im Wesentlichen zwischen 1973 und 1977 durchgeführt wurde, wurden die Landkreise Aschendorf-Hümmling, Lingen und Meppen zum Landkreis Emsland (Sitz in Meppen) und die Landkreise Bersenbrück, Melle, Osnabrück und Wittlage zum neuen Landkreis Osnabrück vereinigt. Der Landkreis Grafschaft Bentheim blieb unverändert. 1978 ging der Regierungsbezirk Osnabrück im neuen Regierungsbezirk Weser-Ems auf.
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