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Regionalstadt Frankfurt

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Unter dem Begriff Regionalstadt Frankfurt wurde in den späten 60er und frühen 70er Jahren eine (im Zusammenhang mit der anstehenden Verwaltungsreform in Hessen) aus Frankfurt am Main und seinen Vorortgemeinden zu gründende Großkommune diskutiert.

Eine konkrete Form erhielt das Projekt 1971 mit dem Konzept Regionalstadt Frankfurt - Ein Beitrag zur Diskussion des damaligen Frankfurter Oberbürgermeister Walter Möller.

Inhaltsverzeichnis

Abgrenzung

Der Möller-Plan schlug eine nach wissenschaftlichen Verflechtungskriterien abgegrenzte Regionalstadt mit etwa 1,5 Millionen (Gebietskulisse B.3, in der Variante B.2 ohne Hanau 1,3 Millionen) Einwohnern vor. Nach dem Vorbild bestehender Regionalstädte (v.a. Berlins) sollte diese in sechs (Variante B.2: fünf) Stadtbezirke unterteilt werden:

Verlauf der Regionalstadtdebatte

Widerstand von Bürgermeistern und Landräten

Die Rolle der Landesregierung

Positionen der Parteien

Ergebnisse der Verwaltungsreform im Rhein-Main-Gebiet

Zwischen 1972 und 1977 wurde die Zahl der Gemeinden in Hessen von 2.682 auf 421, die der Landkreise von 39 auf 21 und die der kreisfreien Städte von 10 auf 5 reduziert. Während andere größere Städte wie etwa Wiesbaden stark vergrößert aus der Gebietsreform hervorgingen, wurden dem Stadtgebiet von Frankfurt nur vier kleinere Gemeinden angegliedert. Die Umlandgemeinden schlossen sich statt dessen untereinander zu größeren Einheiten zusammen, ihre Zahl sank von etwa 200 auf rund 40. Auch die meisten Landkreise der Region stärkten durch Fusionen untereinander ihre Stellung gegenüber der Kernstadt.

Der Kompromiss


Siehe auch Umlandverband Frankfurt, Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main







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