Reinhold Maier
www.infos-aus-germanien.info
Einordnung: Mann | Politiker (Deutschland) | Reichstagsabgeordneter | DDP-Mitglied | Ministerpräsident (Deutschland) | Bundesvorsitzender der FDP | FDP-Mitglied | Geboren 1889 | Gestorben 1971
- Was heißt Reinhold Maier auf:
Englisch - Französisch - Italienisch - Niederländisch und Schwedisch sowie Spanisch
- Sie wissen mehr über das Thema Reinhold Maier und möchten uns dazu etwas mitteilen?
Benutzen Sie dazu bitte unser Forum und eröffnen Sie einen neuen Thread zum Thema Reinhold Maier.
Reinhold Maier (* 16. Oktober 1889 in Schorndorf (Württemberg); †19. August 1971 ebenda) war ein deutscher Politiker (DDP und FDP/DVP) und der erste Ministerpräsident von Baden-Württemberg.
Reinhold Maier studierte Rechtswissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Dort war er Mitglied der den süddeutschen Liberalismus prägenden Tübinger Studentenverbindung "Akademische Gesellschaft Stuttgardia". Hier traf er spätere politische Weggefährten wie Eberhard Wildermuth, Karl Georg Pfleiderer, Konrad Wittwer, Wolfgang Haußmann und Guntram Palm. 1920 ließ er sich in Stuttgart als Rechtsanwalt nieder. Er trat der linksliberalen DDP (Deutsche Demokratische Partei bei.
Von 1930-1932 war Reinhold Maier Wirtschaftsminister in Württemberg. Am 23. März 1933 stimmte er als Reichstagsabgeordneter der Deutschen Staatspartei für das Ermächtigungsgesetz. Während des Nationalsozialismus arbeitete er als Rechtsanwalt. Seine Frau Gerta Goldschmidt floh mit den beiden Kindern nach England. Reinhold Maier ließ sich unter dem Druck der Nazis von ihr scheiden und heiratete sie 1946 wieder.
Nach Kriegsende wurde Maier 1945 von der amerikanischen Militärregierung das Amt des Ministerpräsidenten von Württemberg-Baden übertragen. Am 25. April 1952 wurde Maier (FDP/DVP) von der Verfassunggebenden Landesversammlung zum Ministerpräsidenten des neu gebildeten Bundeslandes Baden-Württemberg gewählt. Überraschend bildete Maier nach seiner Wahl eine Koalition aus DVP, SPD und BHE und schickte die CDU als stärkste Partei in die Opposition. 1952 bis 1963 gehörte er dem Baden-Württembergischen Landtag an. 1953 trat Maier vom Amt des Ministerpräsidenten zurück, als er in den Deutschen Bundestag gewählt wurde (bis 1959). Von 1957-1960 war er Bundesvorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP).
Die Stadt Stuttgart verlieh ihm 1969 die Ehrenbürgerwürde, ebenso die Städte Schorndorf und Welzheim. Nach ihm ist die FDP-nahe Reinhold-Maier-Stiftung benannt.
Veröffentlichungen
- Ein Grundstein wird gelegt, 1964
- Erinnerungen 1948 - 1953, 1966
Weblinks
- weitere Weblinks
Reinhold Maier | Gebhard Müller | Kurt Georg Kiesinger | Hans Filbinger | Lothar Späth | Erwin Teufel
Viktor Renner | Reinhold Maier | Richard Schmid | Wolfgang Haußmann | Rudolf Schieler | Traugott Bender | Guntram Palm | Heinz Eyrich | Helmut Ohnewald | Thomas Schäuble | Ulrich Goll | Corinna Werwigk-Hertneck | Ulrich Goll
Theodor Heuss | Franz Blücher | Thomas Dehler | Reinhold Maier | Erich Mende | Walter Scheel | Hans-Dietrich Genscher | Martin Bangemann | Otto Graf Lambsdorff | Klaus Kinkel | Wolfgang Gerhardt | Guido Westerwelle
- Suche nach Reinhold Maier Infos mit: Yahoo
