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Reinsdorf (Sachsen)

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Wappen Karte
fehlt noch
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Chemnitz
Landkreis: Zwickauer Land
Fläche: 21,17 km²
Einwohner: 8.833 (31.12.2002)
Bevölkerungsdichte: 417 Einwohner/km²
Höhe: 280 - 415 m ü. NN
Postleitzahl: 08141
Vorwahl: 0375
Geografische Lage: 51° 42' n. Br.
12° 35' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: Z
Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14 1 93 350
Gliederung des Gemeindegebiets: 3 Ortsteile: Friedrichsgrün,
Reinsdorf und Vielau
Adresse der Gemeindeverwaltung: Wiesenaue 41
08141 Reinsdorf
Website: ---- bgcolor="#FFFFFF" E-Mail-Adresse: gemeinde@reinsdorf.de
Politik
Bürgermeister: Steffen Ludwig (parteilos)

Reinsdorf ist eine Gemeinde in Westsachsen, bei Zwickau. Es hat ca. 8800 Einwohner und eine Fläche von ca. 22 km². Reinsdorf entstand 1999 aus den heutigen Ortsteilen Reinsdorf, Vielau und Friedrichsgrün.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte OT Friedrichsgrün

Der Ort wurde 1755 gegründet. Der Name stammt von Friedrich damals Graf zu Solms-Wildenfels. Es war ursprünglich ein Bauern- und Weberdorf.

Geschichte OT Reinsdorf

Zwischen 1220 und 1260 wurde der Ort gegründet. Da 1254 öfters bei Urkunden angegeben wird, wird dieses Jahr als Gründungsdatum angesehen. Der Name stammt von Heinrich von Rybinnsdorff einen Lehnsträger der Grafen zu Wildenfels. Er wandelte sich mehrmals bis daraus Reinsdorf wurde. Es ist ein typisches Waldhufendorf gewesen und die 43 Bienen auf den Wappen stellen die 43 Reinsdorfer Güter dar. Um 1345 wird eine erste Kirche erwähnt, von der heute nichts mehr erhalten ist.

1525 ziehen Reinsdorfer Bauern im Bauernkrieg zusammen mit Anderen gegen das Hartensteiner Schloss und belagern es. Sie unterliegen allerdings einige Wochen später. 1529 zieht die Reformation ein.
Der 30-jährige Krieg nimmt Reinsdorf schwer mit. Von 1632 an ziehen verschiedene Truppen immer wieder mordend, plündernd und brennend durch den Ort so "dass man nicht mal mehr ein Vieh schreihen hörte". Während der Befreiungskriege fand im Mai 1813 auf Reinsdorfer / Pöhlauer Flur ein Überfall der preußischen Rittmeisters Colomb auf ein französisches Regiment statt. Der Colombstein an der Freitagsstraße erinnert daran.
In der folgenden Zeit entstanden auf Reinsdorfer Flur zahlreiche Bergwerke. 1870/71 nahmen Reinsdorfer Soldaten am deutsch-französischen Krieg teil, den 4 Toten wurde am Pfarrgut ein Obelisk gewidment. 1929 kam ein Denkmal für die über 200 Gefallenen ders 1.Weltkrieges dazu und 1997 die Eintragungen für über 400 Gefallene des 2.Weltkrieges.
1891 wurde die dritte und jetztige St. Jacobus-Kirche geweiht, Vorbild war die St. Nicolaikirche in Aue.

Schon 1923 gab es Überlegungen zwecks einer Eingemeindung nach Zwickau, diese wurden jedoch abgewiesen.

Am 17. April 1945 wurde Reinsdorf von amerikanischen Truppen befreit, denen im Juli die Sowjets folgten. Der Ort entwickelte sich in den folgenden Jahren des sozialisten Aufbaus und feierte 1954 seine 700-Jahr-Feier. Ebenfalls 1954 suchte ein Hochwasserkatastrophe die Region heim.

Geschichte OT Vielau

Weblinks








Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Reinsdorf (Sachsen) aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.