Relief (Geologie)
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--InfoG 17:30, 24. MĂ€r 2005 (CET)
Unter Relief versteht man die OberflÀchengestalt der Erde. Sie entsteht durch das Zusammenwirkung der endogenen KrÀfte und exogenen KrÀften.
Endogene KrÀfte
darunter versteht man die KrĂ€fte, die aus dem Erdinneren wirken (innenbĂŒrtige KrĂ€fte)
Die Erdkruste setzt sich nach der Theorie der Plattentektonik aus einer Anzahl gröĂerer und kleiner Platten zusammen, die durch Magmaströme ihre Lage verĂ€ndern und fĂŒr Gebirgsbildung, Vulkanismus und Erdbeben verantwortlich sind. Wo Platten aufeinanderstoĂen, entstanden groĂe Kettengebirge und TiefseegrĂ€ben. Durch Ausgleichsbewegungen wurden einzelne Gebirgsteile blockartig zu Horsten emporgehoben. Andere Teile wiederum sanken ab. Dadurch entstanden GrĂ€ben und Becken.
- Epirogenese: langzeitige und groĂrĂ€umige Erdkrustenverbiegungen bei der die LagerungsverhĂ€ltnisse der Gesteine nicht wesentlich gestört werden.
- Orogenese: darunter versteht man Gebirgsbildungsprozesse
- Tektogenese: Bildung von BrĂŒchen
- Vulkanismus
- Erdbeben
Exogene KrÀfte:
darunter versteht man die KrĂ€fte, die von auĂen auf das Relief wirken (auĂenbĂŒrtige KrĂ€fte).
Die durch endogene KrÀfte geschaffenen Gesteinsformationen werden durch die exogenen KrÀfte stetig abgebaut (Verwitterung), abgetragen (Erosion) und abgelagert (Sedimentation).
GroĂlandschaften - Reliefformen
Sie Sind das Ergebnis der endogenen KrĂ€fte. Die Krustenteile, die ĂŒber die WasseroberflĂ€che hinausragen, unterliegen den EinflĂŒssen der exogenen KrĂ€fte.
- Hochgebirge: ĂŒber 2000 m meist ĂŒber die Schneegrenze aufragend, weisen sie steile und schroffe Formen auf, die meistens glazialer Entstehung sind. Sie sind junge Faltengebirge der "Alpidischen Gebirgsbildung". Sie entstanden wĂ€hrend der letzten 100 Mio. Jahren und ziehen sich von Nordafrika (Hoher Atlas) ĂŒber SĂŒd- und Mitteleuropa (PyrenĂ€en, Alpen, Karpaten, Balkan), SĂŒdwest- und SĂŒdasien (Kaukasus, Himalaja) bis nach SĂŒdostasien. Andere Faltengebirge finden wir im circumpazifischen Raum, wie die Rocky Mountains, Anden und Japan).
- Hochland: Landschaften, ab einer Höhenlage von 1000 m; höher liegen das Hochland der Anden und Tibet.
- Hochebene: flachform mit geringem Reliefunterschied
- Mittelgebirge: bis zu 2000 m; haben oft Plateaucharakter oder treten als Schichtstufenlandschaften auf.
- BerglĂ€nder und HĂŒgellĂ€nder: bis 1000 m; haben selten schroffe Formen; sind oft Schwellengebirge und Randgebirge; entstanden in der Erdurzeit (PrĂ€kambrium) und wurden in der Eiszeit ĂŒberformt.
- TafellÀnder: ab 500 m; gekennzeichnet durch horizontale Lagerung der Schichten; bei der arab. tafel schrÀggestellt.
- FlachlĂ€nder und TieflĂ€nder: darunter versteht man Gebiete mit geringem Höhenunterschied. Sie werden von Sediemneten aus dem jĂŒngeren Erdmittelalter (Mesozoikum) und aus der Erdneuzeit (KĂ€nozoikum) bedeckt.
- Ebenen: Gebiete mit sehr geringem Höhenunterschied - innerhalb der FlachlÀnder.
- Tiefebenen: unter 200 m; KĂŒstenebenen und Stromlandschaften
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