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Religionssoziologie

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Die Religionssoziologie ist eine spezielle Soziologie.

Sie befasst sich mit den sozialen Einflüssen auf religiöses und magisches Denken und Handeln, und umgekehrt mit deren Einfluss auf die Gesellschaften. Sie reicht also von sehr allgemeinen theoretischen Erörterungen (so zum Beispiel Émile Durkheims grundsätzliche Unterscheidung zwischen "sakral" und "profan") bis zu empirischen Untersuchung (z. B. der Häufigkeit sonntäglicher Kirchenbesuche oder von Einzelzügen beruflicher Aberglaubensformen).

Grundlegend für die Entwicklung der Religionssoziologie sind die Schriften von Max Weber ("Die protestantische Ethik und der 'Geist' des Kapitalismus", "Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen") und Émile Durkheim ("Die elementaren Formen des religiösen Lebens", "Der Selbstmord"). Ihr früher Vorläufer in Deutschland war der Göttinger Orientalist Johann David Michaelis ("Mosaisches Recht").

Inhaltsverzeichnis

Siehe auch

Religionswissenschaft, Religionskritik

Literatur

Übersichtsdarstellungen

Klassiker der Religionssoziologie



--InfoG 23:46, 26. Mär 2005 (CET)





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