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Renningen

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Wappen Karte
fehlt noch
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Böblingen
Fläche: 31,13 km²
Einwohner: 17.480 (31.12.2003)
Ausländeranteil: 13,2 %
Bevölkerungsdichte: 562 Einwohner je km²
Höhe: 409 m ü. NN
Postleitzahl: 71264-71272
Vorwahl: 07159
Geografische Lage: 48° 46' n. Br.
08° 56' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: BB
Gemeindeschlüssel: 08 1 15 041
Gliederung: 2 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 1
71272 Renningen
Offizielle Webseite: www.renningen.de---- bgcolor="#FFFFFF" E-Mail Adresse: info@renningen.de
Politik
Bürgermeister: Wolfgang Faißt

Renningen ist eine Stadt in Baden-Württemberg, Deutschland und gehört zum Landkreis Böblingen.

Renningen hat 2 Teilorte, Renningen und Malmsheim.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Renningen liegt in einer bereits seit dem Frühneolithikum dicht besiedelten Siedlungslandschaft. Dementsprechend sind an mehreren Stellen Siedlungsreste der Linearbandkeramik-Kultur nachgewiesen. Siedlungsreste der Urnenfelderkultur (um 1000 v.Chr.) sowie der Hallstatt- und Latènezeit (Frühe bzw. späte Eisenzeit) belegen eine Besiedlung in verschiedenen prähistorischen Epochen.

Die Auswertung archäologischer Grabungen und Funde zeigt im Renninger Becken eine Entwicklung, die von zwei frühalamannischen Siedlungen nördlich bzw. südlich des Rankbaches ausgeht. Grabungen des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg im Gewerbegebiet Raite (1991) belegen Mehrhausgehöfte aus dreischiffigen Langhäusern, Speichern und Grubenhäusern (4./5. Jahrh.).

Eine zweite Siedlung in den Neuwiesenäckern entwickelt sich zu einer großen Siedlung, die mit dem am Anfang des 12. Jahrhunderts erwähnten Altheim identifiziert werden kann. Während des Hochmittelalters bestanden neben dieser Siedlung zahlreiche weitere kleine Siedlungsplätze. Im 12./13. Jahrhundert erfolgte eine Siedlungskonzentration in den späteren Ortskernen, denn gegen 1200 brechen fast alle Siedlungsplätze außerhalb der beiden Ortskerne ab. Einige ältere Funde im Ortskern von Renningen zeigen, daß am Platz des späteren Dorfes durchaus ein älterer Kern vorhanden ist. Einige wenige Funde gehören in die späte Merowinger- und Karolingerzeit, die Masse der Funde jedoch datiert ins 11./12. Jahrhundert und belegt eine Gleichzeitigkeit zu der Siedlung in den Neuwiesenäckern. Ob allerdings eine Kontinuität seit der frühen Merowingerzeit besteht, bleibt unsicher. In der Nähe der Kirche liegt ein 1989/90 durch das Landesdenkmalamt untersuchtes Gräberfeld der frühen Merowingerzeit, das um 500 abbricht, wobei es fraglich bleibt, ob dies auch für den zugehörigen Siedlungsplatz gilt, dessen Lage aufgrund einer einzelnen Scherbe in der Nachbarschaft vermutet werden kann. Spätere Bestattungen sind im Renninger Becken bisher nur am südlichen Ortsrand von Malmsheim bekannt geworden, wo ein jüngermerowingerzeitliches Reihengräberfeld zu vermuten ist.

Die schriftliche Überlieferung belegt für karolingische Zeit die Zugehörigkeit Renningens zum Villikationssystem des Klosters Weißenburg. Erwähnt werden 22 1/2 Höfe, wobei sich anhand von historischen Beobachtungen über das spätere Schicksal dieses Besitzes die Frage stellt, ob all diese Höfe auf der späteren Ortsgemarkung gelegen haben. Im 11. und 12. Jahrhundert ist in der schriftlichen Überlieferung Besitz in beiden Orten ein Ortsadel nachweisbar. Für Malmsheim und das abgegangene Altheim läßt sich staufischer Besitz belegen. Spätestens im 14. Jahrhundert gab es in Renningen mit dem Amt eines Schultheißen sowie der Dreizelgenwirtschaft eine Organisation auf Gemeindeebene.

In der frühen Neuzeit ist Renningen ein vom Handwerk geprägtes Großdorf, das seine Ettergrenze mit einer heute z.T. noch erhaltenen Mauer markierte.

Seit 1982 besitzt Renningen den Titel einer Stadt. Neubaugebiete haben das ehemalige Dorf stark nach Norden erweitert.

Literaturhinweise

Wirtschaft

Wirtschaftlich ist Renningen von größeren Gemeinden abhängig, ein großer Teil der Beschäftigten arbeitet auswärts, zum Beispiel bei DaimlerChrysler in Sindelfingen oder in Stuttgart. Trotzdem gibt es viele eigene Arbeitsplätze, zum Beispiel von der Firma Pininfarina, die in der Formel 1 und im Autobereich tätig ist. Weiterhin ist mittelständisches Gewerbe vor Ort.

Verkehr

Aufgrund ihrer Lage hat die Stadt eine hervorragende Infrastruktur, die ÖPNV wie Busse, Bahnen beinhaltet, die je nach Zeitpunkt viertel- oder halbstündig verkehren (S-Bahnanbindung nach Stuttgart). Nächste größere Stadt ist Leonberg, die Entfernung von Stuttgart beträgt je nach Verkehrsmittel und Zeitpunkt etwa eine halbe Stunde oder rund 30 km, die Entfernung von Sindelfingen (DaimlerChrysler) bzw. Böblingen jeweils auch eine halbe Stunde.

Der nächste größere Flughafen ist 22 km entfernt (Stuttgart), allerdings gibt es in Malmsheim einen Militärflugplatz mit angrenzendem Segelflugplatz.

Sehenswürdigkeiten

Fakten

Weblinks



Offizielle Webseite







Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Renningen aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.