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Rennsteigtunnel

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Der Rennsteigtunnel ist Teil des thüringer Abschnittes der Autobahn A 71, er wird auch Christiane-Tunnel genannt. Er ist der längste Straßentunnel Deutschlands, die westliche Röhre hat eine Länge von 7916 m und die östliche Röhre ist 7878 m lang. Der Abstand zwischen den Röhren beträgt etwa 25m. In jeder Röhre laufen 2 Fahrstreifen und ein Sicherheitsstreifen.

Die Eröffnung fand am 5. Juli 2003 durch Bundeskanzler Gerhard Schröder statt, die Verkehrsfreigabe erfolgte am 7. Juli 2003. Die Bauzeit betrug 57 Monate von 1998-2003. Er war Teil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 16, der erste Spatenstich erfolgte am 26. August 1998.

In der Nähe des Bahnhofs Oberhof kreuzt der Rennsteigtunnel den Brandleitetunnel (Eisenbahntunnel). Zwischen beiden liegen nur etwa 6 bis 7 m Gestein (Gebirgsfeste).

Der Tunnel befindet sich zwischen den Anschlussstellen Geraberg und Zella-Mehlis. Es besteht ein Tempolimit von 80 km/h. Im Tunnel befinden sich pro Fahrtrichtung insgesamt 4 Anlagen zur Geschwindigkeitsüberwachung. Sie arbeiten mit Infrarotlicht, das vom Autofahrer nicht wahrgenommen wird, aber ausreichend reflektiert wird, um Fahrer und Fahrzeug abzubilden. Dadurch soll verhindert werden, dass der 'geblitzte' Fahrer erschrickt und einen Unfall verursacht. Die Daten werden automatisch an die Bußgeldstelle in Artern übermittelt.

Laut einem Test des ADAC im Jahr 2004 ist der Rennsteigtunnel der sicherste aller in Europa getesteten Tunnel.

In die Diskussion geriet der Rennsteigtunnel 2003 wegen der Aufzeichnung der Kennzeichen der den Tunnel passierenden Fahrzeuge.

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