Repeater
www.infos-aus-germanien.info
Einordnung: Lokales Netzwerk | Netzwerkgerät
- Was heißt Repeater auf:
Englisch - Französisch - Italienisch - Niederländisch und Schwedisch sowie Spanisch
- Sie wissen mehr über das Thema Repeater und möchten uns dazu etwas mitteilen?
Benutzen Sie dazu bitte unser Forum und eröffnen Sie einen neuen Thread zum Thema Repeater.
| 7 | 7 | ||||
| 6 | 6 | ||||
| 5 | 5 | ||||
| 4 | 4 | ||||
| 3 | 3 | ||||
| 2 | 2 | ||||
| 1 | 1 | 1 | |||
Netzwerkschema bei Einsatz
eines Repeaters
Der Repeater wird in der Kommunikationstechnik verwendet, um zwei Segmente physisch miteinander zu einem Netzwerk zu verbinden oder um auf langen Übertragungsleitungen das Signal wieder zu regenerieren.
Der Repeater arbeitet auf Ebene 1 des ISO/OSI-Referenzmodells, des Physical Layer. Daher ist er für andere Netzelemente im Netzwerk, die höhere Schichten bearbeiten, nicht sichtbar.
Repeater sind elektrische Geräte oder auch optische Geräte.
Von einfachen Repeatern wird die übertragene Information nicht beeinflusst, sondern nur das elektrische bzw. optische Signal wiederhergestellt und verstärkt. Aufwendigere Repeater können mehr: z.B. werden im Direktrufnetz der Deutschen Telekom Repeater eingesetzt, die das elektrische Signal wieder neu mit dem Referenztakt synchronisieren können.
Der Einsatz von Repeatern bietet sich z.B. bei LANs in Bus-Topologie an, um die maximale Kabellänge von z.B. 185 m bei 10Base2 zu erweitern. Der Repeater teilt das Netz zwar in zwei physische Segmente, die logische Bus-Topologie bleibt aber erhalten. Durch diesen Effekt erhöht der Repeater die Ausfallsicherheit des Netzwerks, da bei Wegfall eines Teilnetzes das jeweils Andere weiter unabhängig agieren kann. In einer "normalen" Bus-Topologie würde es zum Ausfall des gesamte Netzes kommen. Repeater erhöhen nicht die zur Verfügung stehende Bandbreite eines Netzes.
Man unterscheidet in der LAN-Technik zwei Typen von Repeatern:
- Local-Repeater, die zwei lokale Netzsegmente miteinander verbinden und
- Remote-Repeater, die zwei räumlich getrennte Netzsegmente, über ein so genanntes Link-Segment verbinden
Repeater können in einem Ethernet-Netzwerk nicht beliebig kaskadiert werden, um eine größere Netzausdehnung zu erreichen. Da mit Repeatern verbundene Segmente eine Kollisionsdomäne bilden, dürfen zwei Stationen auf Grund der Laufzeiten des Signals nur soweit voneinander entfernt sein, damit die Kollisionserkennung noch eindeutig funktioniert.
Die Laufzeit eines Signals, und damit die maximale Ausdehnung einer Kollisionsdomäne, läßt sich durch die Summierung der Laufzeiten je Segment und der Verzögerung der Repeater ermitteln. Da diese Berechnung relativ komplex sein kann, wurde mit den Repeater-Regeln eine einfachere Methode entwickelt.
Für Ethernet über Koaxialkabel mit 10MBit kann die 5-4-3 Regel benutzt werden:
- max. 5 Netzsegmente
- max. 4 Repeater
- max. 3 Segmente populated (d.h. mit Rechner bestückt)
Bei Fast-Ethernet können unter Ausnutzung der maximalen Segmentlänge nur noch 2 Repeater kaskadiert werden.
Ein Repeater mit mehr als zwei Anschlüssen wird auch als Hub oder Multi-Port-Repeater bezeichnet.
Siehe auch: Relais (Begriffsklärung), Transceiver, Medienkonverter, Hub, Bridge, Switch (Computertechnik)
- Suche nach Repeater Infos mit: Yahoo
