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Reykjanes

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früher auch Reykjaneskagi, bezeichnet das südwestliche Ende von Island in der Nähe der Hauptstadt Reykjavík.

Die stiefelförmige Halbinsel ist gekennzeichnet durch ihre riesigen, relativ jungen Lavafelder, die nur sehr spärlich von einer dünnen Vegetationsschicht überzogen sind.


Reykjanes ist überhaupt geprägt von aktivem Vulkanismus. Dies zeigt sich u.a. bei Krýsuvík an dem Hochtemperaturgebiet Seltún und dem See Kleifarvatn. Ein besonders schöner Vulkankegel, der die Halbinsel schon von weitem kennzeichnet, ist der Keilir, ein Tuffsteinkegel. Auch die Quelle Gunnuhver lohnt einen Besuch, nicht zuletzt wegen der etwas eigenartigen dort zu machenden Erfahrung, dass es mitten in der Wiese neben einem plötzlich aus dem Boden qualmt. Eine touristische Kuriosität stellt hingegen die sog. Brücke zwischen den Kontinenten dar, die über eine Spalte in der Nähe führt.

Man nutzt die Erdwärme auch im Geothermalkraftwerk von Svartsengi. Das inzwischen höchst modern gestaltete Freibad Blaue Lagune (Bláa Lónið) verwendet die heißen Abwässer des Geothermalkraftwerks. Das Wasser erwies sich als sehr mineralhaltig und hat heilende Eigenschaften bei Hautkrankheiten gezeigt.


Interessante Ausflugsziele sind die Vogelparadiese an der äußersten Spitze der Landzunge.

Auf der Halbinsel liegen außerdem einige Fischerstädte wie Grindavík und Njarðvík ebenso wie die Stadt Keflavík mit der US-amerikanischen Militärbasis und dem Internationalen Flughafen Leifur Eriksson.

Siehe auch

Weblinks









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