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Rhythmus

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Rhythmus (vom griechischen rhythmos) bezeichnet umgangssprachlich viele regelmäßige Abfolgen von (zumal akustischen) Mustern (die Ablaufphasen eines Verbrennungsmotors, die Abfolge von Jahreszeiten usw.).

"Rhythmus" hat auch Spezialbedeutungen:

Rhythmik bezeichnet die Lehre vom Rhythmus, einen Rhythmiker nennt man einen Kenner der Rhythmik.

Rhythmik oder Rhythmisch-musikalische Erziehung ist eine künstlerisch-pädagogische Arbeitsweise. Ihr Begründer war Emile Jaques-Dalcroze (1865-1950). Sie fördert die Persönlichkeitsentwicklung und die Kreativität, differenziert die Wahrnehmung, vertieft die Körpererfahrung und erweitert die Kommunikationsfähigkeit des Menschen. Rhythmik - und das ist das Besondere an ihr - arbeitet mit den verbindenden Elementen von Musik und Bewegung und setzt Stimme und Materialien ein. Die Ausbildung zur/zum RhythmiklehrerIn (oder Rhythmiker/in) in Österreich erfolgt an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien in der Studienrichtung Musik- und Bewegungspädagogik (8 + 2 Semester). [Berufsverband der Österreichischen RhythmiklehrerInnen: www.rhythmik.at]

Siehe auch: Groove, Beat, rhythmische Äquivalenzklasse








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