Richard Harwood
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Einordnung: Mann | Engländer | Holocaustleugner
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Richard Harwood ist ein Pseudonym von „Richard Verall“, dieser ist Herausgeber der Zeitschrift “Spearhead“, ein Organ der rechtsextremen, neofaschistischen “National Front“ in England. Bekannt wird Harwood durch die Veröffentlichung des einer Schrift mit dem Titel “Did Six Million Really Die? The Truth at Last“, einem Pamphlet, in dem die Existenz von Gaskammern in den Konzentrations- und Vernichtungslagern bestritten wurde, (siehe auch: Holocaustleugnung).
Anlässlich ihres Erscheinens in Deutschland im Jahr 1974 unter dem Titel "Starben wirklich 6 Millionen" in der Reihe "Historische Tatsachen" (Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung von Udo Walendy) wurde die Broschüre an sämtliche Parlamentsmitglieder, an viele Journalisten und Akademiker, Vertreter der jüdischen Gemeinden in England sowie an zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens verschickt. Bei der Schrift handelte sich aber keineswegs um eine Eigenleistung von Harwood. Sie ist in weiten Teilen eine Abschrift aus dem 1969 von E. L. Anderson (Pseudonym von Willis Carto) herausgegebenen Buchs “The Myth of the Six Million“.
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