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Rudolf Slatin

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Rudolf Carl Freiherr von Slatin, auch bekannt als Slatin Pascha (* 7. Juni 1857 in Ober-St.Veit bei Wien, † 4. Oktober 1932 in Wien) war ein österreichischer Abenteurer.

Er bereiste in den 1874-76 Kordofan und trat dann in die Dienste des britischen Empires ein. Als angloägyptischer General wurde er von Gordon Pascha in den Sudan gerufen, wo er sich zunächst als Finanzinspektor verdingte, ehe er zum Gouverneur der Provinz Darfur aufstieg.

1883 mußte er sich den Truppen des Mahdis Mohammed Ahmed ergeben, er wurde jedoch nicht getötet, da er den Mahdi überzeugen konnte, daß er zum Islam übergetreten sei. Slatin lebte die nächsten zwölf Jahre als Diener in Gefangenschaft und erlangte allmählich das Vertrauen der Mahdisten.

1895 gelang Slatin während der Belagerung von Khartum unter abenteuerlichen Umständen die Flucht, er schlug sich bis zu den angloägyptischen Truppen durch und beteiligte sich beim britischen Feldzug gegen die Mahdisten und der Rückeroberung Khartums.

1900-1914 war Slatin britischer Generalinspektor im Sudan im ersten Weltkrieg war er als österreichischer Leutnant Leiter der Kriegsgefangenenhilfe des österreichischen Roten Kreuzes. Sein abenteuerliches Leben hat er in der Autobiographie "Feuer und Schwert im Sudan" niedergeschrieben, 1906 wurde er vom österreichischen Kaiser geadelt.








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