Rudolstadt
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Einordnung: Ort in Thüringen
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| Wappen | Karte | ||
|---|---|---|---|
| fehlt noch | |||
| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Thüringen | ||
| Landkreis: | Saalfeld-Rudolstadt | ||
| Fläche: | 55,38 km² | ||
| Einwohner: | 26.019 (31.12.2003) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 486,5 Einwohner je km² | ||
| Höhe: | 176 m ü. NN | ||
| Postleitzahl: | 07407 | ||
| Vorwahl: | 03672 | ||
| Geografische Lage: | 50° 39' n. Br. 11° 22' ö. L. | ||
| Kfz-Kennzeichen: | früher RU, heute SLF | ||
| Stadtgliederung: | 11 Stadtteile/Stadtbezirke | ||
| Offizielle Website: | www.rudolstadt.de- bgcolor="#FFFFFF" | Politik | |
| Bürgermeister: | Dr. Hartmut Franz | ||
Rudolstadt ist eine Stadt im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt im Freistaat Thüringen, Deutschland.
| Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt
Rudolstadt an der Saale wurde 776 gegründet und hat seit 1326 Stadtrechte. Sein weithin sichtbares Wahrzeichen ist die Heidecksburg, die die Stadt überragt. Bekannt ist Rudolstadt durch die Anker-Steinbaukästen der Firma Richter und seine Porzellan-Manufakturen. Die Stadt ist Sitz des Thüringer Rechnungshofs. Rudolstadt ist in 11 Stadt- (Orts-)teile unterteilt: Schwarza, Volkstedt, Cumbach, Mörla, Schaala, Pflanzwirbach, Keilhau, Eichfeld, Lichstedt, Oberpreilipp und Unterpreilipp
Kultur
Jährlich am ersten Juliwochenende findet das Tanz&FolkFest statt, das größte Folk-Roots-Weltmusik-Festival Deutschlands. Es zieht Musiker und Gäste aus der ganzen Welt nach Thüringen. Das Rudolstädter Vogelschießen (Ende August) ist das grösste Volksfest Thüringens.
Rudolstadt erhielt im Jahre 1996 den Kulturpreis des Landes Thüringen für die Bewahrung der kulturellen Traditionen einerseits und andererseits für das beherzte Engagement bei der Entwicklung neuer kultureller Projekte.
Geschichte
Die ehemalige fürstliche Residenz Rudolstadt liegt im Freistaat Thüringen. Eingebettet in einem waldumgebenen Tal zieht sich die Stadt bandartig am weiten Bogen des Flusses Saale entlang. Der Ort wurde um das Jahr 776 erstmals als "Rudolfestat" urkundlich erwähnt und besitzt seit 1326 Stadtrecht. Die Stadt gelangte um 1340 in den Besitz der Grafen von Schwarzburg. Als Haupt- und Residenzstadt des späteren Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt erlebte sie zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert im kulturellen Triangel mit Weimar und Jena eine geistige Blütezeit. Das Wirken berühmter Dichter und Gelehrter wie Schiller und Goethe, Fichte, Humboldt und Schopenhauer, der Musiker Richard Wagner, Franz Liszt und Paganini sowie des Pädagogen Friedrich Fröbel sind mit der Stadt und ihrer Umgebung eng verbunden. Neben den seit Mitte des 18. Jahrhunderts vorhandenen Porzellanmanufakturen setzte die Industrialisierung erst verspätet ein. Rudolstadt blieb lange Zeit eine Ackerbürgerstadt. 1874 erfolgte der Anschluß an das Eisenbahnnetz. Eine der nachfolgenden Betriebsgründungen, die Firma Richter, machte Rudolstadt mit Arzneimitteln und Spielzeug, wie den berühmten Steinbaukästen unter dem Markenzeichen "Anker", in der Welt bekannt. Nach der Abdankung des letzten Schwarzburger Fürsten 1918 wurde Rudolstadt 1922 Kreisstadt. Mit dem Aufbau eines Betriebes für synthetische Fasern 1935 im Ortsteil Schwarza wurde Rudolstadt zu einem wichtigen Standort für die chemische Industrie, der er bis zur Gegenwart geblieben ist. Bekannt ist Rudolstadt weiterhin durch die Pflege der reichhaltigen kulturellen Traditionen, unter anderem als "Stadt der Tanzfeste", als Theaterstadt und durch das über 275 Jahre alte Volksfest "Vogelschießen" Mit seinem Wahrzeichen, des sich im Norden imposant über die Altstadt erhebenden Schlosses Heidecksburg, genießt Rudolstadt auch heute noch den Ruf eines kulturellen Kleinodes in Thüringen.
Söhne und Töchter der Stadt
- 1723, 30. Juni - Christian Ernst Graf, † 17. Juli 1804, Komponist
- 1727, 23. August - Friedrich Hartmann Graf, † 19. August 1795, Komponist
Partnerstadt
Bayreuth (Deutschland, Bayern); Annecy (Frankreich, Provinz Savoyen); Rexburg (USA, Staat Idaho)
Weblinks
- weitere Weblinks
- Tanz-Folk-Fest Rudolstadt
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