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Schinken

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Schinken werden in der Küchensprache die hinteren Oberschenkel des Schweins genannt. Sie gelten als sein wertvollstes Fleisch. Ausgelöst wird es als Oberschale und Unterschale gehandelt.

Der Begriff wird aber vor allem für fertig zubereitete Schinken verwendet, die meist kalt gegessen werden. Dazu werden sie je nach Zubereitungsart gepökelt, gekocht, gebraten, getrocknet oder geräuchert.

Als Vorderschinken darf nach deutschem Lebensmittelrecht auch das ähnlich wie Schinken verarbeitetes Fleisch der Schweineschulter bezeichnet werden. Formfleischvorderschinken ist ein Imitat aus zerkleinertem Fleisch und Fleischresten (mit zusammen einem Gewichtsanteil von 40-60%), die mit hydrolisiertem Bindegewebe, Dickungs-, Bindemitteln, weiteren Zusatzstoffen und Wasser zu einem Teig verarbeitet und schließlich zu einer schnittfesten Masse gegart werden. In der Gastronomie und der Lebensmittelindustrie wird er häufig anstelle von Kochschinken verwendet.

Das Wort Schinken bezeichnet ursprünglich das „Bein“ im Sinne von „Knochen“. Gemeinsam mit „Schenkel“ stammt es von der indoeurpoäischen Wurzel [s]keng für „schief, krumm“ ab (vermutlich wegen der Krümmung des Oberschenkelknochens). Der Name der Krankheit Skoliose (des „Buckels“) ist gleichen Ursprungs. Mit „Schinken“ im übertragenen Sinn werden seit dem 18. Jahrhundert alte, schwere, damals in Schweinsleder gebundene Bücher bezeichnet, der Begriff wird aber auch scherzhaft für wuchtige Gemälde, die „Ölschinken“ verwendet.







Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Schinken aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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