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Schirgiswalde

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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Dresden
Landkreis: Bautzen
Fläche: 8,48 km²
Einwohner: 3.081 (31.12.2002)
Bevölkerungsdichte: 363 Einwohner je km²
Höhe: 342 m ü. NN
Postleitzahl: 02681-2684
Vorwahl: 03592
Geografische Lage: 14° 26' n. Br.
51° 04' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: BZ
Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14 2 72 320
Gliederung des Stadtgebiets: 2 Stadtteile/Stadtbezirke
Adresse der Stadtverwaltung: Hauptstraße 4
02681 Schirgiswalde
Offizielle Website: www.schirgiswalde.de---- bgcolor="#FFFFFF" E-Mail-Adresse: stadt@schirgiswalde.de
Politik
Bürgermeister: Patric Jung

Schirgiswalde ist eine Stadt im Südosten von des deutschen Bundeslandes Sachsen und staatlich anerkannter Erholungsort.

Die Stadt Schirgiswalde und die Gemeinden Kirschau und Crostau bilden eine Verwaltungsgemeinschaft.


Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Im Jahr 1346 wird das Dorf Schirgiswalde erstmals urkundlich erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort weitgehend zerstört und entvölkert. Um den Wiederaufbau und den wirtschaftlichen Aufschwung zu fördern, erreichte der damalige Grundherr 1665 die Erhebung von Schirgiswalde zur Stadt. Später wurde die kleine Stadt vom Bautzener Domstift erworben, das bis Mitte des 19. Jahrhunderts die Grund- und Gerichtsherrschaft über Schirgiswalde hatte.

Als 1635 die Oberlausitz sächsisch wurde, war Schirgiswalde als Exklave bei Böhmen geblieben. Schirgiswalde wurde deshalb auch wie das übrige Böhmen nach dem Dreißigjährigen Krieg rekatholisiert.

Die Insellage der böhmischen Stadt inmitten sächsischen Gebietes blieb bis 1809 bestehen. In den folgenden 36 Jahren war die staatliche Zugehörigkeit der Stadt ungeklärt, weil langwierige diplomatische Verhandlungen zwischen Österreich und Sachsen über einen Gebietsaustausch nicht gleich zum Ziel führten. Schon Ende des 18. Jahrhunderts wurden von Österreich wie auch von Sachsen Grenzbereinigungen angestrebt. Im Gefolge des für Österreich unglücklichen Krieges gegen Napoleon im Jahre 1809 hatte das mit Frankreich verbündete Sachsen Ende des Jahres 1810 Schirgiswalde militärisch besetzt. Seit dieser Zeit übte Österreich praktisch keine Hoheitsrechte im Städtchen mehr aus, betrachtete es aber nach wie vor zur böhmischen Krone gehörig, da die Einwohner noch an ihren Untertaneneid gebunden waren. Eine formelle Übergabe an Sachsen wurde aber durch den erneuten Kriegsausbruch 1813 (Sachsen an der Seite Frankreichs gegen Österreich und dessen Verbündete) verhindert. Erst 1845 wurde die Übergabe Schirgiswalde abschließend vertraglich geregelt und vollzogen. In der Zwischenzeit gab es in der Stadt keine wirkliche Staatsgewalt, was sich Räuber, Schmuggler und politische Flüchtlinge zu nutze machten.



Städtepartnerschaften


Regelmäßige Veranstaltungen


Literatur

Weblinks



Die offizielle Homepage der Stadt Schirgiswalde
Homepage des Ski & Bike Teams des SV Weiß-Rot Schirgiswalde








Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Schirgiswalde aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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