Schleppnetzfischerei
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Einordnung: Fischerei
- Was heißt Schleppnetzfischerei auf:
Englisch - Französisch - Italienisch - Niederländisch und Schwedisch sowie Spanisch
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Schleppnetzfischerei bezeichnet den Fischfang mit Netzen, die hinter einem Schiff hergezogen (geschleppt) werden.
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Arten
Es gibt 2 Arten von Schleppnetzen:
Pelagische Schleppnetze
Pelagische Schleppnetze sind für den Fang von Fischarten konstruiert, die im freien Wasser leben, z.B. Makrelen, Hering, Sprotten, Sardellen und zum geringen Teil auch Sardinen.
Bodenschleppnetze
Bodenschleppnetze werden für den Fang von Fischarten wie Scholle, Seezunge, Kliesche (Plattfische), und Garnelenarten die auf dem Meeresgrund leben, gebaut.
Konstruktion
Ein Schleppnetz ist ein Netz, dass von einem oder mehreren Schiffen durch das Wasser gezogen wird. Es erinnert dabei an einen waagerechten Sack der nach hinten zu schmaler wird. Er besitzt eine sehr weite Öffnung. Diese wird durch den geschickten Anbau von an der unteren Seite liegenden Gewichten und an der oberen Seite liegenden Schwimmkörper erzeugt. Die Maschenweite des Netzes ist ganz auf die zu fangende Fischart abgestimmt. Die Maschen sind jedoch an der Öffnung immer größer als am Ende des Netzes.
Einsatzgebiet
Schleppnetze werden vor allem im Nordatlantik eingesetzt. Die führenden Schleppnetzfischereinationen sind hierbei Frankreich, Irland, Niederlande, England, Dänemark und Spanien. Dabei werden unter anderem die Fischarten Thunfisch, Barsch, Hering, Makrelen, Pferdemakrelen und Anchovis gefangen. Schleppnetze werden aber auch in der Nordsee sowie Ostsee zum Fang von Sandgarnelen eingesetzt diese sind vornehmlich auch bekannt unter dem Namen Krabben bzw. Ostseekrabben.
Nachteile und Gefahren
Viele Umweltschutzorganisationen sprechen sich sehr gegen die Schleppnetzfischerei aus, da bei dieser Fangmethode der Meeresgrund und die darauf lebenden Wesen zerstört werden. Nach dem britischen Wissenschaftsmagazin "New Scientist" (Nr. 2410, S. 6) werden höchstwahrscheinlich auch bisher noch unbekannte und nicht entdeckte Tierarten und die Artenvielfalt stark eingedämmt.
Ein großes Problem ist der Beifang von Cetacea (Wale und Delphine), was seit Jahren von Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace in die Öffentlichkeit getragen wird.
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