Schlesien
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Einordnung: Region | Preußische Provinz | Geographie (Polen)
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Schlesien (polnisch Śląsk, tschechisch Slezsko) ist eine geografische Region Mitteleuropas beiderseits des Ober- und Mittellaufs der Oder. Im Süden bilden die Sudeten die Grenze zu Böhmen und Mähren. Im Westen grenzt es an die Oberlausitz, im Nordwesten an die Niederlausitz. Schlesien wurde in seiner Geschichte von verschiedenen Mächten beherrscht. Es gehörte zu Mähren, zum piastischen Polen, zu Böhmen, zum habsburgischen Österreich, zu Preußen und zu Deutschland.
Schlesiens Sprachen und heutige Grenzen
Heute ist Schlesien keine politische Einheit mehr. Die flächenmäßig größten Teile sind jene 3 Bezirke, die als Woiwodschaften zu Polen gehören: die an Deutschland angrenzende Woiwodschaft Niederschlesien (Dolnośląskie) und die zwei oberschlesischen Regionen namens Województwo Opolskie (Oppeln) und Woiwodschaft Schlesien (Śląskie). Weitere 2 Regionen in Ostdeutschland und in Tschechien beinhalten den Namen Schlesien: der sächsische Landkreis Niederschlesischer Oberlausitzkreis und die Region Mährisch-Schlesien in Mähren (Tschechisch-Schlesien).
In Oberschlesien wird neben polnisch auch noch Deutsch und "wasserpolnisch" gesprochen, die Oberschlesier würden es auch "Schlesisch" nennen. Letzteres ist heute im Grunde ein polnischer/slawischer Dialekt mit zahlreichen Einflüssen aus dem Deutschen und auch aus dem Böhmischen/Mährischen. In Niederschlesien wurde von der deutschen Bevölkerung Schlesisch gesprochen, das ein deutscher Dialekt mit geringen Einflüssen aus dem Slawischen ist.
Geschichte
Frühzeit
Schlesien wurde vor zweitausend Jahren von Silingern, Vandalen, Lugiern und anderen germanischen Völkern besiedelt. Es wurde als Magna Germania zwischen Oder und Weichsel beschrieben. Der Stamm der Silinger gab dem Land den Namen Silesia, Schlesia bzw. nach anderen Quellen die späteren Slensanen.
Nach dem Abzug der Silinger im Zuge der Völkerwanderung erfolgte um das Jahr 500 eine Besiedelung durch slawische Völker aus dem Osten, von denen die Namen der Golensizen (Goleszycy), Opolanen, Slensanen, Dedosizen, Trebowanen und Boboranen überliefert sind.
Im Jahre 880 (manche Quellen sagen, vor 879) wurde ganz Schlesien von Sventopluk dem Großmährischen Reich angeschlossen.
Zu Beginn des 10. Jahrhundert stand ein Teil Schlesiens wohl vorübergehend unter böhmischer Oberherrschaft, da der Fürst Vratislav I. (905-921)die Burg Breslau (Vratislavia; polnisch heute: Wrocław, tschechisch heute: Vratislav) gründete. Diese entwickelte sich später zum Zentrum Schlesiens (Sitz von Fürsten und Bischöfen, Rechtsstadt) und Nimptsch, der Hauptort des Gaues Slenzane verlor seine Bedeutung.
Im Jahre 963 wurde das Land zwischen Oder und Lausitzer Neiße von Kaiser Otto I. als Reichslehen an Mieszko I., den später so genannten Piastenreich (siehe Geschichte Polens) gegeben. In der 2. Hälfte des 10. Jahrhunderts (nach 955) wurde Schlesien Böhmen angeschlossen.
Polnisch - Böhmische Zeit
Um 990 eroberte der polnische Fürst Mieszko I. den größten Teil des Oderlandes, das von da an zwischen Polen und Böhmen umstritten blieb und auch zeitweise den Besitzer wechselte (de-facto aber im Regelfall zu Polen gehörte). So gehörte bspw. Schlesien zwischen 1038 und 1050 zu Böhmen und im Jahre 1054 wurde es vom Kaiser als Reichslehen an Herzog Kasimir I. gegeben. Diese böhmisch-polnische Phase endete erst mit dem Pfingstfrieden von Glatz (Klodzko) 1137, mit dem Schlesien definitiv an Polen, das Troppauer Land jedoch zu Böhmen kam (bestätigt 1348).
Periode mehrerer polnischer Herzogtümer
Als jedoch Schlesien definitiv polnisch wurde, begann in Polen selbst der Zerfall in mehrere Fürstentümer. Dementsprechend bildete Schlesien nach 1138 im Rahmen der polnischen Senioratsverfassung ein Teilfürstentum unter Wladyslaw II (einer der Söhne von Boleslaw III.), der den schlesischen Zweig der Piasten begründete. Im Streit mit seinen Brüdern floh Ladislaus 1146 mit seiner Familie nach Deutschland und starb auch dort.
Seine Söhne kehrten jedoch 1163 mit Hilfe ihres Vetters Friedrich I. zurück und teilten sich das väterliche Erbe. Der ältere Boleslaw (†1201) erhielt Mittel- und Niederschlesien als Herzogtum Schlesien (ducatus Slesiae) mit dem Zentrum Breslau. Der jüngere Mieszko (†1211) bekam die oderaufwärts gelegenen Gebiete Ratibor und Teschen (TěšÃn). 1201 wurden die Gebiete von Mieszko um Oppeln erweitert und zum Herzogtum Oppeln (ducatus Opoliensis) zusammengefasst. Es entstand der Oppelner Zweig der Piasten.
1202 wurden beide Herzogtümer von Polen unabhängig. Sie öffneten sich seit dem Beginn des 13. Jh. verstärkt der deutschen Siedlerbewegung. Die deutschen Siedler gründeten mehr als 100 neue Städte und über 1200 Dörfer zu deutschem Recht, sowie viele Kirchen und Hospitäler. Auch die ursprünglichen polnischen Siedlungen wurden zum großen Teil rechtlich und sozial den deutschen Siedlungen angepasst.
Die Bevölkerung wuchs auf mindestens das Fünffache.Durch diese deutsche Kolonisierung wurde Schlesien für Jahrhunderte zu einer Brücke zwischen West und Ost, sowie zwischen Nord und Süd. Ihr Initiator war Herzog Heinrich I. von Schlesien (1201 - 1238), der auch trachtete, das Herzogtum Oppeln sowie Groß- und Kleinpolen seinem Herzogtum anzuschließen. Sein Versuch brach jedoch mit dem Tode seines Sohnes Heinrich II. im Kampf gegen Mongolen 1241 zusammen und schlug ins Gegenteil um.
Ab 1249 zerfielen das Herzogtum Schlesien und ab 1281 das Herzogtum Oppeln seit in zeitweilig mehr als ein Dutzend kleiner, miteinander rivalisierender piastischer Fürstentümer. In dieses Machtvakuum versuchte Böhmen, später auch das 1320 wiedererrichtete Polen einzudringen. 1289-1292 kam die Grafschaft Glatz zur böhmischen Krone.
Böhmische Zeit
Schließlich unterstellten sich die Piasten in den Herzogtümern Schlesien und Oppeln einzeln oder in Gruppen als Vasallen der Lehnshoheit der böhmischen Könige: 1327 die Herzöge von Teschen, Falkenberg, Cosel-Beuthen, Auschwitz, Oppeln, Ratibor und Breslau, 1329 die Herzöge von Sagan, Oels, Steinau und Liegnitz-Brieg, 1331 die Herzöge von Glogau, 1336 Münsterberg und 1342 das Bistumsland Neisse-Ottmachau.
1353 gewann Böhmen die Herzogtümer Schweidnitz und Jauer durch die Heirat Karls IV. mit der schweidnitz-jauerschen Erbin Anna. Im Vertrag von Visegrád (VyÅ¡ehrad?) (1333), im Ausgleich von TrenÄ?Ãn (1335) sowie im Vertrag von Namyslow (1348) haben die polnischen Könige die tschechische Oberherrschaft anerkannt.
Der wichtigste dieser Verträge war der Ausgleichsvertrag von TrenÄ?Ãn von 1335 (heutige Slowakei), bestätigt 1339. Mit ihm nahm König Kasimir III. von Polen seine Ansprüche auf Schlesien zurück. 1348 inkorporierte schließlich der tschechische König Karl IV. Schlesien feierlich in die Länder der böhmischen Krone.
Von diesen von der böhmischen Krone gewonnen Gebieten gingen die "Fürstentümer" Breslau, Glogau, Schweidnitz (definitiv 1368) und Jauer (definitiv 1368) nach dem Aussterben der dortigen jeweiligen Piasten in unmittelbaren böhmischen Kronbesitz als so genannte Erbfürstentümer über, während in den übrigen (15) sogenannten Lehnfürstentümern schlesische Piasten regierten, aber in mehrere Linien aufgesplittert.
Das seit 1137 (siehe oben) zu Böhmen gehörende Troppauer Land wurde 1318 unter einer Nebenlinie der Prager Přemysliden zum Herzogtum Troppau erhoben. 1336 entstand durch eine entsprechende Heirat eine Personalunion zwischen Troppau und Ratibor, wodurch Troppau (wieder) politisch-rechtlich in Schlesiens hineinwuchs.
Im 14. und frühen 15. Jahrhundert konnte sich Schlesien in jeder Hinsicht ungestört und prächtig weiterentwickeln. Anfang des 15. Jahrhunderts entstanden die Begriffe Ober- und Nieder-Schlesien. Ober-Schlesien umfasste die Fürstentümer im Gebiet des ehemaligen Herzogtums Oppeln sowie das premyslidische Troppau. Das westlicher liegende Nieder-Schlesien umfasste entsprechend die Fürstentümer des ungeteilten Herzogtums Schlesien einschließlich des Breslau-Ottmachauer Bistumslandes.
Die gegen Katholiken und Deutsche gerichteten Hussitenkriege trafen Schlesien als katholisch und deutsch geprägtes Nebenland Böhmens besonders hart. Menschen- und Siedlungsverluste, wirtschaftlicher Niedergang und eine von den Hussiten ausgelöste Slawisierungswelle waren die Folge. Die Situation verbesserte sich erst 1469, als der ungarische König Matthias Corvinus Mähren, Schlesien und die Lausitz eroberte und im Olmützer Frieden 1479 in ihrem Besitz bestätigt wurde. Matthias setzte einen allgemeinen Landfrieden durch und reorganisierte und zentralisierte die Landesverwaltung - er schuf das Amt eines königlichen Oberlandeshauptmannes und Fürstentage als bleibende Einrichtung.
Nach Corvinus' Tod 1490 wurde Schlesien wieder Teil von Böhmen. Allerdings kamen bereits in der Zwischenzeit die Grenzgebiete Auschwitz 1457 und Zator 1494 zu Polen, Sagan 1472 an die Wettiner, und Crossen 1482 an Brandenburg. Andererseits gelang es den Söhnen des ehemaligen böhmischen Königs Georg von Podiebrad, in den schlesischen Fürstentümern Münsterberg und Frankenstein (seit 1459) sowie Oels (seit 1495) Eingang in den Fürstenstand zu finden.
Habsburgische Zeit
1526-1740 waren die österreichischen Habsburger als Könige von Böhmen auch Herzöge von Schlesien.
Im 16. Jahrhundert setzten die letzten Piasten der verbliebenen Kleinstaaten die brandenburgischen Hohenzollern als Erben ein. Die Habsburger Kaiser brachten aber auch diese letzten Kleinstaaten unter die böhmische Krone. Als 1675 der letzte schlesische Piast starb, konstruierte Friedrich II. daraus einen Anspruch auf ganz Schlesien für Preußen.
Im 16. Jahrhundert wurden die meisten schlesischen Städte protestantisch. Seit der 2. Hälfte des 17. Jahrhundert war Schlesien das wirtschaftlich wichtigste Gebiet der Habsburger Monarchie (Textilindustrie).
Preußische Zeit
Nach dem Österreichischen Erbfolgekrieg und den weiteren Schlesischen Kriegen zwischen Preußen unter Friedrich II. und Österreich-Ungarn unter Kaiserin Maria Theresia wurde der größte Teil Schlesiens 1742/44 preußisch.
Ein kleinerer Teil um Troppau (heute Opava in Tschechien), Jägerndorf (Krnov), Teschen (TěšÃn), Bielitz sowie ein Teil des Neisser Landes blieb Bestandteil von Österreich, genauer gesagt von Böhmen (siehe Tschechisch Schlesien). 1782-1849 und 1860-1861 wurden diese Gebiete Mähren angeschlossen (1849 - 1860 waren sie vorübergehend ein selbstständiges Verwaltungsgebiet).
Nach dem Wiener Kongress von 1815 wurde Schlesien eine der zunächst 10 Provinzen des Staates Preußen, wobei Teile der bisher sächsischen Oberlausitz in die neue Provinz eingegliedert wurden. Provinzhauptstadt wurde Breslau. Zusammen mit Preußen wurde Schlesien 1871 Teil des Deutschen Reiches.
Mit der beginnenden Industrialisierung wurde Oberschlesien mit seinen Steinkohlebergwerken zu einer wirtschaftlich wichtigen Region.
1919 bis 1945
Schlesien wurde 1919 in zwei Provinzen aufgeteilt: Oberschlesien mit der Hauptstadt Oppeln und Niederschlesien mit der Hauptstadt Breslau. Nach Ende des Ersten Weltkriegs schrieb der Vertrag von Versailles (1919) eine Volksabstimmung über den östlichen Teil Oberschlesiens vor. Obwohl dann 1921 bei der Volksabstimmung 60% für den Verbleib bei Deutschland gestimmt hatten, hat der Oberste Rat der Alliierten, die seit 1920 das Gebiet besetzt hatten, die Gebiete Polen zugesprochen.
Österreichisch-Schlesien kam nach dem Ersten Weltkrieg zur Tschechoslowakei und gehört heute zu Tschechien. 1919 wurde das Industriegebiet um Teschen von der Tschechoslowakei besetzt. Auf Druck Frankreichs hat die Tschechoslowakei einer Aufteilung der Stadt zugestimmt, wobei der kleinere aber wirtschaftlich wertvollere Teil der Stadt an Polen fiel. 1938 annektierte aufgrund des Münchner Abkommens das Deutsche Reich den Großteil des tschechoslowakischen Schlesiens und Polen das Teschener Land. Nach der Eroberung Polens wurde dann ganz Schlesien Bestandteil des Deutschen Reichs.
1938 wurden beide seit 1919 getrennten Provinzen (Ober- und Niederschlesien) wieder vereinigt und 1941 erneut geteilt. Der südöstliche Teil um die Städte Oppeln und Kattowitz heißt Oberschlesien, hier lebten im Unterschied zu Niederschlesien bereits vor 1945 Deutsche (bzw. auch oberschlesisch sprechende) und Polen.
1945 bis dato
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schlesien, wie alle deutschen Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie, von Deutschland abgetrennt. Die Provinzen Ober- und Niederschlesien wurden aufgelöst. Polen bekam als Ausgleich für seinerseits abgegebenes östliches Staatsgebietes an die UdSSR den größten Teil der Deutschen Ostgebiete zugesprochen. Darunter waren auch der größte Teil der Provinzen Ober- und Niederschlesien. Fast die gesamte deutsche Bevölkerung flüchtete oder wurde gewaltsam vertrieben. Polen aus den ehemaligen ostpolnischen Gebieten wurden neu angesiedelt. Dieses Gebiet ist heute in die polnischen Woiwodschaften Schlesien (Śląskie), Niederschlesien (Dolnosląskie) und Oppeln (Opolskie). aufgeteilt. Die Gebiete Schlesiens, die vor 1938 Bestandteil der Tschechoslowakei waren, wurden diesem Land wieder angeschlossen. Deutsche Bevölkerung wurde auch von hier vertrieben. Der westlich der Lausitzer Neiße liegende Teil der Provinz Niederschlesien blieb deutsch und wurde nach 130 Jahren wieder Teil Sachsens. Geografisch ist es ein Teil der Oberlausitz.
Persönlichkeiten
- Hedwig von Andechs (Jadwiga)
- Andreas Gryphius
- Gerhart Hauptmann
- Martin Opitz
- Angelus Silesius
- Eva von Tiele-Winckler
Siehe auch:
- Schlesische Landsmannschaft
- Schlesisches Museum zu GörlitzListe aller schlesischen Orte auf deutsch und polnisch==Regierungsbezirke und Kreise in den Provinzen Schlesien, Ober- und Niederschlesien von 1818 bis 1945==
In der Zeit von 1818 bis 1945 hat sich die territoriale Verwaltungsgliederung innerhalb Schlesiens nur allmählich gewandelt. Allerdings sind 1920/1922 und 1938/39 die Außengrenzen erheblich verändert worden.
Regierungsbezirke
Von 1818 bis 1945 bestanden durchgehend die drei Regierungsbezirke Breslau, Liegnitz und Oppeln.
- Von 1818 bis 1820 gab es den Regierungsbezirk Reichenbach.
- Von 1939 bis 1945 gab es den Regierungsbezirk Kattowitz.
Stadtkreise
Außer dem bereits 1818 bestehenden Stadtkreis Breslau entstanden im Laufe der Zeit weitere Stadtkreise:
- Görlitz: 1873,
- Liegnitz: 1873.
- Beuthen O.S.: 1890,
- Königshütte: 1898,
- Kattowitz: 1899,
- Schweidnitz: 1899,
- Oppeln: 1899,
- Ratibor: 1903,
- Brieg: 1907,
- Neisse: 1911,
- Grünberg i. Schles.: 1922 bis 1933,
- Hirschberg i. Rsgb.: 1922,
- Waldenburg (Schles): 1924,
- Hindenburg O.S.: 1927,
- Sosnowitz: 1939.
Landkreise
Im übrigen wurden die folgenden Kreise aufgelöst oder umbenannt:
- Polnisch Wartenberg: 1888,
- Zabrze: 1915,
- Pleß: 1922,
- Beuthen|: 1927,
- Hindenburg O.S.: 1927,
- Rybnik: 1927,
- Lublinitz: 1927,
- Tarnowitz: 1927/1941,
- Bolkenhain: 1932,
- Freystadt i. Niederschles.: 1932,
- Goldberg-Haynau: 1932,
- Ohlau: 1932,
- Münsterberg: 1932,
- Neurode: 1932,
- Nimptsch: 1932,
- Sagan: 1932,
- Schönau: 1932,
- Striegau: 1932,
- Steinau: 1932,
- Bandyn/Bendzin: 1941,
- Blachownia: 1941,
- Chrzanow: 1941,
- Guttentag: 1941,
- Lublinitz: 1941,
- Olkusch: 1941,
- Zawiercie: 1941.
während die folgenden Kreise neu entstanden (teilweise unter neuem Namen):
- Habelschwerdt: 1818,
- Neurode: 1855,
- Kattowitz: 1873,
- Tarnowitz: 1873,
- Groß Wartenberg: 1888,
- Hindenburg O.S.: 1915,
- Beuthen-Tarnowitz: 1927,
- Guttentag: 1927,
- Goldberg: 1932,
- Freystadt i. Niederschles.: 1933,
- Ohlau: 1933,
- Fraustadt: 1938,
- Bandyn/Bendzin: 1939,
- Bielitz: 1939,
- Blachownia: 1939,
- Lublinitz: 1939,
- Pleß: 1939,
- Rybnik: 1939,
- Saybusch: 1939,
- Teschen: 1939,
- Zawiercie: 1939,
- Bendsburg: 1941,
- Blachstädt: 1941,
- Ilkenau: 1941,
- Krenau: 1941,
- Loben: 1941,
- Warthenau: 1941.
Verwaltungsgliederung der Provinz Niederschlesien [Stand 1. Januar 1945]
Regierungsbezirk Breslau
Stadtkreise
Landkreise
- Breslau
- Brieg
- Frankenstein i. Schles.
- Glatz
- Groß Wartenberg
- Guhrau
- Habelschwerdt
- Militsch
- Namslau
- Neumarkt
- Oels
- Ohlau
- Reichenbach (Eulengebirge)
- Schweidnitz
- Strehlen
- Trebnitz
- Waldenburg (Schles)
- Wohlau
Regierungsbezirk Liegnitz
Stadtkreise
Landkreise
- Bunzlau
- Fraustadt
- Freystadt i. Niederschles.
- Glogau
- Görlitz
- Goldberg
- Grünberg i. Schles.
- Hirschberg i. Rsgb.
- Hoyerswerda
- Jauer
- Landeshut i. Schles.
- Lauban
- Liegnitz
- Löwenberg i. Schles.
- Lüben
- Rothenburg (Ob. Laus.)
- Sprottau (Sitz: Sagan)
Verwaltungsgliederung der Provinz Oberschlesien [Stand 1. Januar 1945]
Regierungsbezirk Kattowitz
Stadtkreise
Landkreise
- Bendsburg
- Beuthen-Tarnowitz [Sitz: Tarnowitz]
- Bielitz
- Kattowitz
- Krenau
- Ilkenau
- Pleß
- Rybnik
- Saybusch
- Teschen
- Tost-Gleiwitz [Sitz: Gleiwitz]
Regierungsbezirk Oppeln
Stadtkreise
Landkreise
- Blachstädt
- Cosel
- Falkenberg O.S.
- Groß Strehlitz
- Grottkau
- Guttentag
- Landkreis Kreuzburg O.S.
- Leobschütz
- Loben
- Neisse
- Neustadt O.S.
- Oppeln
- Ratibor
- Rosenberg O.S.
- Warthenau
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