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Semasiologie

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Die Semasiologie (von griechisch semeion: Zeichen) ist innerhalb der Semiotik und als Teilgebiet der Semantik die Lehre von den Wortbedeutungen. Semasiologische Fragestellungen sind beispielsweise "Was bedeutet das Wort Arbeit?" oder "Was ist der Unterschied zwischen (bzw. die Gemeinsamkeit von) Konzern und Unternehmen?". Da ein Wort als Homonym oder Polysem je nach Kontext verschiedene Bedeutungen haben kann, untersucht die Semasiologie auch immer den Zusammenhang zwischen Text und Wort, ohne den sich solche Mehrdeutigkeiten nicht auflösen lassen.

Die Semasiologie wurde 1825 von Christian Carl Reisig mit seinen "Vorlesungen über lateinische Sprachwissenschaft" begründet. Die Untersuchungen über diese Thematik wurden vor allem von F. Haase, F. Eckstein, H. Peter, F. Heerdegen, H. Lehmann, G. Franz, R.Ch. Trench u.a. fortgesetzt. H. Kronasser bemühte sich in seiner Schrift "Handbuch der Semasiologie" (1952) um eine psychologische Erklärung der Veränderung der Wörter. Weitere bedeutsame Arbeiten zur Semasiologie lieferten:

Aus allen diesen Untersuchungen ging hervor, daß sich die Semasiologie im wesentlichen auf die Erforschung der wechselseitigen Beeinflussung von Wörtern und die daraus folgenden Resultate beschränkte. Ein wichtiges Resultat dieser Untersuchungen im Zusammenjang mit der Onomasiologie erbrachte den eindeutigen sprachwissenscvhaftlichen Beweis, daß Wort und Begriff nicht identisch sind.

Das Gegenteil der Semasiologie ist die Onomasiologie, die die Benennungen von Begriffen untersucht.

Mit der Herkunft und Geschichte von Worten beschäftigt sich die Etymologie, die auch Fragen zur Bedeutung von Worten umfasst.

Die Namenforschung geht speziell auf die Geschichte, Bedeutung und Verbreitung von Namen ein.






Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Semasiologie aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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