Simón BolÃvar
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Simón José Antonio de la SantÃsima Trinidad BolÃvar Palacios y Blanco (Aussprache: Simón BolÃvar; * 24. Juli 1783 in Caracas, Neugranada, heute Venezuela; †17. Dezember 1830 in Santa Marta, Kolumbien; genannt El Libertador) war südamerikanischer Unabhängigkeitskämpfer und ist Nationalheld vieler südamerikanischer Länder.
Leben
Simón BolÃvar befreite Venezuela, Kolumbien, Panama, Ecuador, Peru und Bolivien von den Spaniern.
Am 24. Juni 1821 führte er seine Armada gegen die spanischen Kolonialherren in Carabobo (Venezuela) zum Sieg. In der Schlacht von Ayacucho (Peru) zwang BolÃvar die Spanier endgültig den südamerikanischen Subkontinent zu verlassen.
BolÃvars zentrale politische Leitlinien waren die politische Unabhängigkeit Lateinamerikas gegenüber Europa und den USA, fortschrittliche Sozialvorstellungen sowie der Panamerikanismus. Sein entsprechender, auf der Ersten Panamerikanischen Konferenz in Panamá von 1826 vorgetragener Plan einer Konföderation aller lateinamerikanischen Staaten, ließ sich jedoch nicht verwirklichen. Nur für einige wenige Monate des Jahres 1826 waren sowohl Neugranada-Großkolumbien (Kolumbien mit Panama sowie Venezuela und Ekuador) als auch Peru und Bolivien unter Bolivars Präsidentschaft vereint, ehe er den Süden einem unabhängigen Stellvertreter überließ und im Norden gestürzt wurde und schließlich auch Neugranada-Großkolumbien 1830 auseinanderbrach.
Der politische Einfluss BolÃvars wirkt jedoch bis heute nach, ein Beispiel für seine aktuelle Bedeutung ist der von Hugo Chávez seit 1999 in Venezuela praktizierte Bolivarismus.
In Südamerika gibt es eine Anzahl von Ortschaften und Städten, die BolÃvars Namen tragen. Der Staat Bolivien trägt den Namen des Freiheitshelden und Venezuela nennt sich offiziell Bolivarianische Republik Venezuela, auch heißt die Währung des Landes BolÃvar.
Literatur
- Ingrid Beutler-Tackenberg: Gabriel GarcÃa Márquez und SÃmon BolÃvar im Labyrinth der Geschichte : die politische Dimensio des historischen Romans "El general en su laberinto". - Berlin : Logos-Verl., 2000. - ISBN 3-89722-504-2
- Salvador de Madariaga: Simón BolÃvar. - Zürich : Manesse-Verl., 1986. - ISBN 3-7175-8067-1
- Gabriel GarcÃa Márquez: Der General in seinem Labyrinth : Roman. - Köln : Kiepenheuer & Witsch, 2001. - (KiWi; 657). - ISBN 3-462-03057-4
Weblinks
- weitere Weblinks
- Die Universidad Simón BolÃvar
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | BolÃvar, Simón |
| ALTERNATIVNAMEN | Simón José Antonio de la SantÃsima Trinidad BolÃvar Palacios y Blanco |
| KURZBESCHREIBUNG | Unabhängigkeitskämpfer |
| GEBURTSDATUM | 24. Juli 1783 |
| GEBURTSORT | Caracas, Neugranada |
| STERBEDATUM | 17. Dezember 1830 |
| STERBEORT | Santa Marta, Kolumbien |
--InfoG 16:30, 24. Mär 2005 (CET)
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