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Stan Laurel

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Stan Laurel (* 16. Juni 1890 in Ulverston (England); † 23. Februar 1965; eigentlich Arthur Stanley Jefferson) war ein englischer Komiker und Filmschauspieler.

Er wurde weltberühmt durch seine künstlerische Partnerschaft mit Oliver Hardy. Sie bildeten das bekannteste komische Duo der Filmgeschichte Nordamerikas im 20. Jahrhundert, Laurel & Hardy, in Deutschland als Dick und Doof bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Kindheit

Stan Laurel beziehungsweise Arthur Stanley Jefferson war sein Talent in die Wiege gelegt: sein Vater und seine Mutter arbeiteten am Theater. Er hatte vier Geschwister: Gordon, Beatrice, Sydney und Edward. Sydney starb schon im Kindesalter. Stan Laurels Mutter starb am 1. Dezember 1908 im Alter von 50 Jahren. Den Tod seiner Mutter hat er seinem Vater nie verziehen.

Besonders der Vater förderte die Fähigkeiten seines Sohnes. Zwei Jahre spielte Laurel in einem Pantomimen-Theater mit. Erfolgreiche Soloauftritte machten ihn bekannt. Fred Karno, ein erfolgreicher Theaterproduzent, verpflichtete den jungen Mann. So spielte Laurel eine Rolle, die Charlie Chaplin abgelehnt hatte.

Karriere in den USA (1910-1940)

1910 ging er in die USA und tourte durch das Land. Mae Charlotte Dahlberg, eine australische Tänzerin, die zusammen mit Stan in Vaudeville-Theatern auftrat und zu seiner Geliebten wurde, erfand seinen Künstlernamen Laurel (Lorbeer). Nach ersten Arbeiten bei Universal lernte er Hal Roach kennen. Laurel wurde Regisseur und Drehbuchautor. Stan Laurel traf im Film The Lucky Dog (1921) erstmals mit Oliver Hardy zusammen. Erst 1927 begann aber ihre Weltkarriere als unzertrennliches Duo. Auch der Tonfilm unterbrach ihre Karriere nicht.

1930 brachte seine erste Frau Lois einen Sohn zur Welt, der aber schon nach 9 Wochen starb. Stan Laurel verfiel durch den Tod seines Sohnes dem Alkohol. Am 17. Dezember 1933 kam der nächste Schicksalsschlag: der jüngste Bruder von Stan Laurel, Edward Jefferson, starb im Alter von 32 Jahren bei einer Zahnarztbehandlung an Herzversagen.

Bis 1951 traten sie gemeinsam in insgesamt 106 Filmen auf. Stan Laurel entwickelte dabei die meisten Gags und schrieb die Drehbücher. Wegen des Zweiten Weltkriegs gelangten die meisten Filme erst viel später als Synchronfassungen nach Deutschland oder Österreich. Berühmt wurden er so im deutschsprachigen Raum als "Stan" in "Dick und Doof" erst durch eine von Theo Lingen moderierte Fernsehreihe, als seine Filmkarriere bereits zu Ende war.

Ende der Karriere (1938-1940)

Ab 1938 häuften sich die Differenzen zwischen Hal Roach und Stan Laurel. Die Presseskandale über das Privatleben von Stan Laurel mißfielen Roach sehr, und Laurel stellte Forderungen über angeblich nicht bezahlte Gagen. Als der Vertrag des Duos mit Hal Roach am 5. April 1940 auslief, verlängerte Roach ihn nicht. "Saps At Sea" ("Dick und Doof auf hoher See") war ihr letzter Film bei Roach. Andere Filmgesellschaften waren nicht sehr begierig auf die beiden Komiker. Bei MGM und 20th Century Fox bekamen sie nicht den künstlerischen Freiraum, den sie von Roach gewohnt waren. Am 14. Januar 1949 starb Stan Laurels Vater Arthur Jefferson im Alter von 87 Jahren. 1950 bekamen sie noch ein letztes Mal eine Chance, einen richtigen Film zu drehen: "Atoll K". Der Film war ein einziges Fiasko. Drehbuch und Regisseur waren sehr schlecht und die Produktion war sehr chaotisch.

Aus Sicht von Laurel und Hardy war es ein großes Glück, dass der Film ein Riesenflop war und sehr schnell in Vergessenheit geriet. Die beiden machten noch 1952 und 1953 einige Tourneen durch Europa. Auftritte im amerikanischen Fernsehen schlugen hingegen fehl. Der Tod von Oliver Hardy im Sommer 1957 war für Stan Laurel ein schwerer Schicksalsschlag. Danach trat er nicht mehr öffentlich auf. Am 23. Februar 1965 starb Stan Laurel nach einem Herzinfarkt im Alter von 74 Jahren.

Unvergessen bleiben ihre gemeinsamen Filme bei einem breiten Publikum. Dick und Doof, wie sie in Deutschland und Österreich genannt wurden, gehören zu den häufig wiederholten Sendungen im Fernsehen. Mehrere Spielfilme wurden nachträglich mit Hilfe von Computern coloriert.

Seine Ehefrauen

Seine Eltern, Geschwister und Kinder


Siehe auch





--InfoG 16:30, 24. Mär 2005 (CET)






Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Stan Laurel aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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