Straßenschlacht
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Als Straßenschlacht (engl. riot) bezeichnet man einen unter freiem Himmel durch physische Gewalt ausgetragenen Konflikt mehrerer Gruppen von Personen meist unterschiedlicher Gesinnung. Sehr häufig sind Polizisten an Schlachten mit Linksextremen, Punkern, Autonomen, Rechtsextremen und Hooligans beteiligt. In Deutschland finden oft Kämpfe von Vereinigungen aus Linksextremen, Punkern und Autonomen, die gegen Einsatzkräfte der Polizei oder gegen Rechtsextreme vorgehen, statt. Ein Beispiel dafür sind die am 1. Mai in Berlin-Kreuzberg alljählich stattfindenen Krawalle. Dort liefern sich jedes Jahr Krawalltouristen, unpolitische Berliner und "Revolutionäre" Auseinandersetzungen mit der Poilzei.
Auf Seiten der Ordnungsmacht kommen bei Auseinandersetzungen mit Demonstranten in Deutschland vor allem Schlagstöcke, Pfefferspray und Wasserwerfer zum Einsatz. In anderen Ländern geht die Polizei unter anderem auch mit Gummischrot, Schockgranaten und Tränengas gegen die meist linksgerichteten Versammlungen vor. Beim G8ipfel 2001 in Genua erschoss ein Polizist bei einer der zahlreichen Straßenschlachten sogar einen gewaltbereiten Autonomen durch 2 Kopfschüsse mit seiner Dienstwaffe. Nach eigenen Angaben geschah dies aus Notwehr.
Die Waffen der Linksextremen, Punker, Autonomen, Rechtsextremen und Hooligans sind meistens: Steine, Molotowcocktails, Schleudern, Schuhe mit Stahlkappen, Feuerwerkskörper und Stöcke.
Passive Bewaffnung wird von beiden Seiten verwendet. Dazu zählen Schilde, Helme, Gasmasken und anderer Körperschutz. In Deutschland ist passive Bewaffnung für Demonstranten verboten. Ebenso ist die Vermummung der Demonstranten verboten.
Die Polizei hat in vielen Ländern Sondereinsatzkommandos für Straßenschlachten, welche gezielte Aktionen aus der Deckung der Bereitschaftspolizisten gegen Gewaltätige und Personen in Gruppen Gewalttätiger ausführen. In Deutschland gibt es für solche Fälle unter anderem das SEK, das Unterstützungskommando (Bayern) und Kommandos des Bundesgrenzschutzes.
Im Gegensatz zur Straßenschlacht, die vornehmlich aus Auseinandersetzungen zwischen Personen bestehen, bezeichnen Krawalle und Ausschreitungen auch Plünderungen und Sachbeschädigungen.
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