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Syd Barrett

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Roger Keith Barrett, genannt Syd (* 6. Januar 1946 in Cambridge) ist britischer Gitarrist, Sänger und Songschreiber.

Syd Barrett war Mitbegründer und Namensgeber der Band Pink Floyd, die er 1968 auf Druck der anderen Mitglieder verlassen musste. Nachfolger als Gitarrist, Sänger und Songwriter bei Pink Floyd wurde David Gilmour.

Biografie

Syd Barretts erste Band war 1962 Geoff Mott and the Mottoes in Cambridge. Sie probten oft im großen Wohnzimmer der Barrett Familie nachdem das Haus von Syds Mutter nach dem Tod seines Vaters in eine Pension umgewandelt worden war. Diese Probesessions besuchte des öfteren Syds älterer Schulkamerad Roger Waters.

Die ersten beiden Pink- Floyd- Singles Arnold Layne und See Emily Play ebenso wie das Debütalbum Piper at the Gates of Dawn (1967) entstanden wesentlich unter Barretts Einfluss. Während der Zeit mit Pink Floyd begann Syd Barrett mit Drogen zu experimentieren, speziell mit LSD. Nach Aussage der anderen Bandmitglieder lagen bei ihm Genie und Wahnsinn nur einen kleinen Steinwurf auseinander. Die Schwelle wurde häufig durch den Drogengenuss überschritten. Dazu kam der Druck nach den ersten kommerziellen Erfolgen der Pink Floyd weitere Hits schreiben zu müssen, sowie der teilweise extatische Kult, der um seine Person begonnen wurde. Da Barrett immer unzuverlässiger wurde, beschlossen die anderen Bandmitglieder Anfang 1968 David Gilmour als zusätzlichen Gitarristen und Sänger in die Band aufzunehmen. Doch der fortschreitende Realitätsverlust des Syd Barrett führte zur Aufkündigung der Zusammenarbeit. Das letzte Konzert der fünfköpfigen Pink Floyd fand am 20. Januar 1968 am Hastings Pier in Hastings, Sussex, statt. Offiziell wurde am 6. April 1968 die Trennung von Pink Floyd und Syd Barrett bekannt gegeben.

Nach dem Verlassen von Pink Floyd versuchte Barrett mit Hilfe seiner Plattenfirma, die an sein kompositorisches Talent glaubte, zunächst eine Solo-Karriere zu starten. Doch auch dies scheiterte jedoch bald auf Grund psychischer Probleme, die bei seinem steigenden Drogenkonsum stetig zunahmen. Syd Barrett schwankte zwischen einem absolut chaotischen Verhalten und totaler Lethargie. Die letzten Studioaufnahmen für ein Soloprojekt datieren vom November 1974. Irgendwann danach, Mitte der 1970er Jahre, war für Syd Barrett der Punkt gekommen, sich total vom Popbusiness zurückzuziehen. Selbst alten Freunden schlug er die Tür vor der Nase zu. Er beschloss aus London wegzugehen und wieder nach Cambridge zurückzukehren um dort in selbstgewählter Abgeschiedenheit zu leben. Sein letztes öffentliches Interview datiert von 1973.

Dem Mythos um Syd Barrett gab genau dieses Verhalten aber ungeahnten Vorschub. Die Fans waren geradezu erpicht darauf von ihren angeblichen Syd-Sichtungen zu berichten. Oftmals wurde er sogar von bekannten Medien der Szene totgesagt.

Derzeit lebt Syd Barrett zurückgezogen im ehemaligen Haus seiner 1991 verstorbenen Mutter in Cambridge. 1998 wurde bei ihm Typ 2-Diabetes festgestellt. Zu Beginn wurde er mit Diät und Tabletten behandelt. Nachdem sich keine Besserung einstellte verwendet er mittlerweile Insulin. Als Folge der Krankheit kämpft Syd Barrett gegen die Verschlechterung seiner Augen.

Zwei der bekanntesten Lieder der Pink Floyd, Shine On You Crazy Diamond und Wish You Were Here, beide von 1975, sind ihm gewidmet.

Discografie

Weblinks







--InfoG 16:30, 24. Mär 2005 (CET)





Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Syd Barrett aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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