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Tag der Deutschen Einheit

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Der Tag der Deutschen Einheit ist der Nationalfeiertag Deutschlands.

Seit 1990 wird der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober anlässlich der an diesem Tag erfolgten Wiedervereinigung (Beitritt der DDR zur BRD) gefeiert. Die offizielle Feier zum Tag der Deutschen Einheit findet seit 1990 in der Landeshauptstadt des Bundeslandes statt, das zu dem Zeitpunkt den Vorsitz im Bundesrat hat. Es ist mit dem so genannten „Königsteiner Abkommen“ in der absteigenden Reihenfolge der Einwohnerzahl der Länder geregelt. Somit ist aktuell für 2005 Potsdam, Landeshauptstadt von Brandenburg, für die Organisation zuständig.

Traditionell wird für diesen Tag ein Bürgerfest organisiert, bei dem sich auf der sogenannten „Ländermeile“ die Bundesländer und die Regierung vorstellen. Bisher fand dies in den folgenden Städten statt:


1990 wurde der Nationalfeiertag am 17. Juni und am 3. Oktober begangen. Von 1954 bis 1989 wurde der Nationalfeiertag in der BRD am 17. Juni in Gedenken an den 1953 stattgefundenen Juniaufstand in der DDR begangen. Da es keine Erklärung für die Festlegung des 3. Oktober gibt, tauchte auch schon die Vermutung auf, dass dieser Tag von den damaligen Regierungen von BRD und DDR gewählt wurde, um 1990 eine Feier des Tages der Republik der DDR zu vermeiden.

Der Nationalfeiertag der DDR ("Tag der Republik") war von 1949 bis 1989 der 7. Oktober, der Tag ihrer Gründung. Der Tag der Kapitulation von Nazi-Deutschland am 8. Mai 1945 als "Tag der Befreiung" vom Faschismus wurde als arbeitsfreier Feiertag begangen, ohne dass er als Nationalfeiertag bezeichnet werden konnte.

Bereits 1994 forderte Edmund Stoiber (CSU), den Nationalfeiertag auf den ersten Sonntag im November zu legen und wurde dafür von der SPD heftig kritisiert. Am 3. November 2004 kündigte die Bundesregierung unter Gerhard Schröder an, den Tag der deutschen Einheit als Feiertag abzuschaffen, um so das Wirtschaftswachstum zusätzlich anzukurbeln. Statt am 3. Oktober solle die Wiedervereinigung künftig immer am ersten Sonntag im Oktober gefeiert werden. Jetzt kritsierte Edmund Stoiber diesen Vorschlag als "hirnrissig".

Der Tag der deutschen Einheit ist einer der einzigen beiden Feiertage (der andere ist der 1. Mai, Tag der Arbeit), die von der Bundesregierung abgeschafft werden können. Alle anderen Feiertage sind Ländersache. Die Verlegung des Feiertages wurde von vielen heftig kritisiert, unter anderem vom Bundespräsidenten Horst Köhler und vom Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse. Die Idee, die schon mehrmals auftauchte (der Buß- und Bettag wurde 1994 zur Finanzierung der Pflegeversicherung als arbeitsfreier Tag abgeschafft) wurde fallengelassen, nachdem auch Bündnis 90/Die Grünen, der Koalitionspartner der SPD, sich mehrheitlich dagegen äußerte.







Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Tag der Deutschen Einheit aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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