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Textilindustrie

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Die Textilindustrie ist eine Branche des produzierenden Gewerbes, in der textile Rohstoffe (pflanzliche wie Lein, Flachs, Jute, Sisal und Baumwolle oder tierische wie Schafwolle und Seide) zu textilen Produkten (Gewebe, Filz etc.) verarbeitet und zu textilen Gebrauchsgegenständen (z.B. Kleidungsstücken) veredelt werden.

Die Textilindustrie gehört zu den ältesten Industriezweigen, sie verbreitete sich unmittelbar mit der industriellen Revolution. Vorher wurden Textilprodukte im häuslichen Betrieb (zum Eigenbedarf oder für einen Verleger) oder in kleinen Handwerksbetrieben hergestellt.

Techniken der Textilindustrie sind zum Beispiel

Traditionelle Zentren der Textilindustrie in Deutschland sind

Aachen, Apolda, Augsburg, Bielefeld, Chemnitz und das westsächsische Erzgebirgsvorland mit Crimmitschau, Krefeld, Mönchengladbach, Nordhorn, Plauen und das Vogtland, Rheine, Wuppertal sowie Zittau und die Oberlausitz.

In Österreich sind dies Vorarlberg und das Waldviertel, wo vor allem die Banderzeugung beheimatet war und deshalb auch das Bandlkramerlandl bezeichnet wird, und das Mühlviertel.

In der Schweiz war die Textilindustrie vor allem in der Ostschweiz und im Zürcher Oberland mit Produktionsstätten stark vertreten. Heute ist Winterthur mit dem Hauptsitz der Firma Rieter und anderen ein Standort, wo viele Textilmaschinen entwickelt werden.

Literatur

Weblinks:






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