Thea Bauriedl
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Einordnung: Psychologe (20. Jh.) | Psychoanalytiker | Münchner | Berliner | Frau
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Thea Bauriedl (* 1938 in Berlin) ist eine in München lebende Psychologin und Psychoanalytikerin mit freier Praxis und Dozentur für Klinische Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität.
Bauriedl beschäftigt sich damit, die Psychoanalyse als Beziehungstheorie weiterzuentwickeln. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift für Politische Psychoanalyse und im Beirat der Humanistischen Union.
Werke
- Beziehungsanalyse. Das dialektisch-emanzipatorische Prinzip der Psychoanalyse und seine Konsequenzen für die psychoanalytische Familientherapie; Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 1980
- Zwischen Anpassung und Konflikt; Göttingen (V&R) 1982
- Balint-Gruppen; in: W. Mertens, Psychoanalyse - Ein Handbuch in Schlüsselbegriffen, München (U&Sch), 112-122
- Geht das revolutionäre Potential der Psychoanalyse verloren? - Gedankenzur politischen Bedeutung der Psychoanalyse und zum politischen Engagement der Psychoanalytiker; in: Psyche 38 (1984), 489-515
- Psychoanalyse ohne Couch; München (U&Sch) 1985
- Die Aufhebung von Unbewußtheit in Balint-Gruppen - ein politisch bedeutsamer Prozeß; in: Supervision 8 (1985), 55-59
- Die Wiederkehr des Verdrängten. Psychoanalyse, Politik und der einzelne; München (Piper) 1986
- Feindbilder - Bilder gegen die Angst; in: Anmerkungen aus dem Institut für Politische Psychoanalyse München 7 (1987), 68-84; auch in: dies., Wege aus der Gewalt, 1992
- Das Leben riskieren. Psychoanalytische Perspektiven des politischen Widerstands; München (Piper) 1988
- Wege aus der Gewalt - Analyse von Beziehungen; Freiburg (Herder) 1992
- Zur Psycho-Ökologie der Gewalt; in: Ch. Rohde-Dachser (Hg.), Beschädigungen - Psychoanalytische Zeitdiagnosen, Göttingen (V&R) 1992
- Die Gefahr muß zugänglich bleiben. Zur ethischen Problematik des Umgangs mit radioaktiven Abfällen aus psychoanalytischer Sicht; in: Anmerkungen aus dem Institut für Politische Psychoanalyse München 10/11 (1993), 66-74
- Psychoanalytische Perspektiven in der Supervision; in: Supervision 23, 9-35.
- Auch ohne Couch. Psychoanalyse als Beziehungstheorie und ihre Anwendungen; Stuttgart 1996
- Wie Beziehungen besser werden könnenReferat des Impulstages des Frauenreferates vom 17. Oktober 1998
- Die Dynamik des sexuellen Mißbrauches; in: KiZ 1999, 62-74
Literatur
- Norbert Copray, Wenn Stärke entgleist. Gespräch mit Thea Bauriedl; in: ders. u.a. (Hg.), Die Stärkeren im Recht? Der alltägliche Lebenskampf, München (Kösel) 1992, 75-90
- Tilmann Moser, Der Körper und die Psychoanalyse. Erwiderung auf Thea Bauriedl: Ohne Abstinenz stirbt die Psychoanalyse; in: Forum der Psychoanalyse 15 (1999), 167-174
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bauriedl, Thea |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Psychologin und Psychoanalytikerin |
| GEBURTSDATUM | 1938 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | |
| STERBEORT | |
--InfoG 16:30, 24. Mär 2005 (CET)
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