Theo Angelopoulos
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Einordnung: Mann | Grieche | Filmregisseur | Geboren 1935
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Theodoros Angelopoulos (* 17. April 1935 in Athen) ist ein griechischer Filmregisseur.
Angelopoulos studierte zunächst in Athen Jura. Nach dem Militärdienst ging er nach Paris, um an der Sorbonne sein Studium zu beenden. Diese Pläne gab er jedoch auf und begann, an der IDHEC Film zu studieren. Als Angelopoulos nach Griechenland zurückkehrte arbeitete er als Journalist und Filmkritiker.
Sein erster Kurzfilm entstand 1968. In den 70ern drehte er seine ersten Spielfilme Meres Tou 36, Die Wanderschauspieler und Die Jäger, in denen er sich mit der modernen griechischen Gesellschaft auseinandersetzt. Dabei entwickelte er einen unverwechselbaren Stil: episodische und mehrdeutige Strukturen setzt er in langsamen Sequenzen um.
Nach dem Ende der Diktatur in Griechenland wandte sich Angelopoulos weniger politischen Themen zu.
Auszeichnungen
Der Große Alexander gewann 1980 bei den Filmfestspielen von Venedig den Goldenen Löwen. Für Landschaft im Nebel erhielt er 1988 in Venedig den Silbernen Löwen und 1989 den Felix als Bester Europäischer Film.
Filmografie
- I Ekpombi (1968)
- Anaparastasis (1970)
- Meres tou 36 (1972)
- Die Wanderschauspieler (1975)
- Die Jäger (1977)
- Der Große Alexander (1980)
- Athen (1982)
- Die Reise nach Kythera (1984)
- Der Bienenzüchter (1986)
- Landschaft im Nebel (1988)
- Der Schwebende Schritt des Storches (1991)
- Der Blick des Odysseus (1995)
- Lumiere and Company (1996)
- Die Ewigkeit und ein Tag (1998)
Weblinks
- weitere Weblinks
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