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Thun

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Thun, für weitere Bedeutungen siehe Thun (Begriffsklärung).


Die Stadt Thun (frz. Thoune) ist Hauptort des gleichnamigen Amtsbezirks im Schweizer Kanton Bern, mit etwa 41'540 Einwohnern (2003). Sie liegt am Ausfluss der Aare aus dem Thunersee. Neben dem Tourismus sind Maschinen- und Apparatebau, Nahrungsmittelindustrie und Verlagswesen von wirtschaftlicher Bedeutung.

Thun ist auch die grösste Garnisonsstadt der Schweizer Armee.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der historische Stadtkern liegt nicht direkt am Thunersee, sondern etwa einen Kilometer davon entfernt an der Aare. Die Altstadt besteht aus dem Schlossberg, wo das Schloss und die Stadtkirche stehen, und dem Bälliz, einer Insel in der Aare, welche heute vor allem eine "Einkaufsmeile" ist. Die neuen Stadtquartiere liegen auf der Schwemmebene am Nordostende des Thunersees, welche von der Kander aufgeschüttet wurde, bevor diese 1714 in den See umgeleitet wurde.

Während im Norden die Nachbargemeinde Steffisburg mit dem Ortsteil Schwäbis direkt an die Innenstadt grenzt, reicht das Thuner Gemeindegebiet im Süden wesentlich weiter und umfasst entlang des linken Seeufers die ehemaligen Dörfer Dürrenast und Gwatt, welche heute zum geschlossenen Siedlungsgebiet der Stadt gehören. Im Westen der Gemeinde liegen das Quartier Lerchenfeld, die Allmend, welche heute vor allem als Truppenübungsplatz genutzt wird, sowie der Stadtteil Allmendingen. Im Osten reicht das Gemeindegebiet ins Hügelland hinein und umfasst das Dorf Goldiwil. Der mit der Stadt zusammengewachsene Ortsteil Hünibach am rechten Seeufer gehört nicht mehr zu Thun, sondern zur Gemeinde Hilterfingen.

Geschichte

Bereits in der Jungsteinzeit (ca. 2500 v.Chr.) gab es im Stadtgebiet eine Siedlung. Der Name Thun wird vom keltischen Wort "dunum" abgeleitet, was soviel wie befestigter Hügel heisst. Im 7. Jahrhundert wird Thun in der Chronik des fränkischen Mönchs Fredgar erwähnt. Vor 1200 bauten die Herzöge von Zähringen das heutige Schloss. 1264 erhielt Thun das Stadtrecht. 1384 wurde die Stadt vom Kanton Bern gekauft.

Während der Helvetik, von 1798 bis 1802, war Thun die Hauptstadt des kurzlebigen Kantons Oberland. 1913 und 1920 wurden die Vorortsgemeinden Goldiwil und Strättligen eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten

Weblinks









Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Thun aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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