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Ungeheuer von Loch Ness

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Das Ungeheuer von Loch Ness, oft auch Nessie genannt, ist ein Tier oder eine Gruppe von Tieren, die in Loch Ness, einem großen See in Schottland in der Nähe der Stadt Inverness, leben soll. Nessie wird normalerweise als Seeschlange bezeichnet. Andere Quellen vermuten in Nessie einen überlebenden Plesiosaurus. Beschrieben wird das Tier mit einer Länge bis zu 9 m. Zusammen mit Bigfoot und Yeti ist Nessie wahrscheinlich das bekannteste Mysterium der Kryptozoologie.

Die meisten Wissenschaftler und sonstige Experten finden die aktuellen Beweise für Nessies Existenz unglaubwürdig und erklären sich solche Berichte als Falschmeldungen oder Fehlbestimmungen von gewöhnlichen Tieren.

Regional ist der Mythos zu einer enormen Einnahmequelle geworden, da der See heute eines der Hauptziele für den Tourismus in Schottland ist.

Während der Sauregurkenzeit tritt das Ungeheuer regelmäßig als Schlagzeile in der Presse auf. Es ist davon auszugehen, dass das Ungeheuer sich nur in verbaler Form manifestiert.


Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Sichtungen

Theorien

Die meisten Berichte vom Erscheinungsbild des Monsters, einschließlich der historischen Berichte, weisen auf eine Ähnlichkeit zum ausgestorbenen Plesiosaurus hin. Das vorliegende Material dieser Kreatur aus dem Mesozoikum zeichnet ein Bild von einem großen Tier mit einem langen Hals und einem kleinen Kopf, das sich mit Flossen fortbewegt. Die angebliche Verbindung dieser Kreatur mit dem Monster von Loch Ness wurde zu einem bekannten Thema im Feld der Kryptozoologie. Doch die meisten Wissenschaftler halten die Idee, das Monster von Loch Ness sei ein Überrest des Mesozoikum, für sehr unwahrscheinlich — es müsste eine große Kolonie solcher Tiere existieren, um die längerfristige Existenz zu sichern, und, im Zusammenhang mit der Tatsache, dass Plesiosaurier zum Luftholen an die Oberfläche müssten, würde das viel mehr Sichtungen ergeben, als momentan der Fall ist. Viele Biologen sind auch der Meinung, dass Loch Ness nicht groß oder produktiv genug sei, um selbst eine kleine Familie dieser Tiere am Leben zu erhalten.

Andere Sichtungen passen nicht zum Erscheinungsbild der Plesiosaurier oder zu einem anderen Wassertier: Im April 1923 behauptete Alfred Cruickshank, ein 3 bis 3,5 Meter langes Tier mit gekrümmtem Rücken und vier elefantenartigen Füßen gesehen zu haben, welches vor seinem Fahrzeug die Straße überquerte. Andere Sichtungen sprechen eher für kamel- oder pferdeähnliche Tiere.Die Erklärungsversuche der Wissenschaft für die Ungeheuer-Sichtungen sind sehr unterschiedlich: Fehlerkennungen von Robben, Fischen, Holzstämmen, Luftspiegelungen oder unübliche Wellenmuster.

In Flüssen in der Nähe von Loch Ness gibt es sehr große Störe, die aufgrund ihrer Größe und ihres ungewöhnlichen Erscheinungsbildes leicht für Monster gehalten werden könnten. Eine neue Theorie besagt, dass das "Monster" nicht mehr ist als Sprudeln im Wasser, das durch kleinere vulkanische Aktivität am Boden des Lochs verursacht wird. Dieses Argument wird — zu einem kleinen Teil — unterstützt von einem Zusammenhang zwischen tektonischen Bewegungen und den Sichtungen.

Beweise

Beweise dagegen

Ein typischer Fall für eine angebliche Sichtung mit unbefriedigenden "Fakten" über Nessie ist der Fall vom Oktober 1871: Bei diesem Ereignis beschrieb ein gewisser "D. Mackenzie" etwas, das sich zuerst langsam bewegte und sich dann mit höherer Geschwindigkeit entfernte. Zeugen sagten, "das Monster" hätte einen (manchmal nicht nur einen) Buckel, der wie ein umgedrehtes Boot aussähe. Diese Geschichte wurde auf vielen Plätzen wiederholt ttp://users.belgacom.net/renedec/pagehis9.html]ttp://www.hotenglishmagazine.com/HEM/magpages/magpages/pdf2003apr/historical%20hysterics.pdf], doch niemals wird eine Originalquelle aus dem Jahr 1871 zitiert, was die Artikel in ein schiefes Licht rückt.

Im Juli 2003 sprach BBC von einer ausführlichen Untersuchung von Loch Ness, die von einem BBC-Team mit 600 Sonarstrahlen durchgeführt wurde, das aber keine Spur eines "Seemonsters" fand. Das BBC-Team schloss seinen Bericht damit, dass Nessie nicht existiert. Das berühmte Foto von 1934 (siehe oben) wird von manchen für eine Fälschung gehalten, basierend auf den Aussagen des Fotografen Marmaduke Wetherell kurz vor seinem Tod. Wetherell behauptete, das Foto, welches dem Monster viel Interesse zukommen ließ, wäre ein Foto von Ton, den man an ein Spielzeug-U-Boot angeklebt hätte. Doch schon vor Wetherell's Aussagen hatten manche gemutmaßt, das Foto zeige einen Otter oder einen tauchenden Vogel. Es gibt allerdings zwei Fotos von 1934, die leicht unterschiedliche Posen zeigen, was zum Argument führt, dass die Fotos keine Fälschungen seien.

Beweise dafür

Manche behaupteten, dass eine Geschichte der Sichtungen im Loch ein Indiz für die Aktualität des Monsters seien. Man beachte, dass diese Aufzeichnungen stark angezweifelt wurden.

In den frühen 1970ern erhielt eine vom amerikanischen Patentrichter Robert Rines geleitete Gruppe ein paar Unterwasserfotos. Eines war ein ungenaues Bild, vielleicht eine rhombenförmige Flosse (andere sagten, es wären Luftblasen oder eine Fischflosse). Auf der Basis dieses Fotos verkündete der Fotograf Sir Peter Scott 1975, dass der wissenschaftliche Name des Monsters Nessiteras rhombopteryx lauten würde (man beachte, dass der Name ein Anagramm von "monster hoax by Sir Peter S" ist, was möglicherweise der Skeptik von Sir Peter zuzuschreiben ist). Das würde die Aufnahme von Nessie im "British register of officially protected wildlife" bedeuten (vergleiche

Andere Seeungeheuer

Auch von anderen Seen gibt es, zum Teil sogar zahlreichere Berichte über die Sichtung von Seeungeheuern, wie vom Lake Okanagan in Kanada, vom Lake Champlain in den USA und vom Vansee im osttürkisch-armenischen Hochland.







Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Ungeheuer von Loch Ness aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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