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Viertes Konzil von Konstantinopel

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Das vierte Konzil von Konstantinopel von 869-870, für die katholische Kirche das achte ökumenische Konzil, wird nur von der katholischen Kirche anerkannt.

Es ging dabei um den Streit zwischen dem byzantinischen Patriarchen Photius I. und dem Papst Nikolaus I., das Konzil, an dem nur sehr wenige Bischöfe teilnahmen, exkommunizierte und verbannte Photius.

Dieses Konzil wird von der katholischen Kirche als achtes Ökumenisches Konzil gezählt, von der orthodoxen Kirche aber abgelehnt.

879 gab es ein weiteres Konzil in Konstantinopel, wo Photius wieder voll rehabilitiert wurde - unter Zustimmung von Papst Johannes VIII.. An diesem Konzil gab es auch einen Kompromiss bezüglich päpstlichem Jurisdiktionsprimat: Die Jurisdiktion des Papstes wurde für den Westen voll anerkannt, für den Osten das Ehrenprimat des Bischofs von Rom, aber ohne Jurisdiktion über andere Patriarchate.

Das 879er-Konzil wird von einigen Vertretern der östlich-orthodoxen Kirche ihrerseits als achtes ökumenisches Konzil gezählt. Von der katholischen Kirche wurde es 200 Jahre lang akzeptiert, seit Gregor VII. wird es jedoch abgelehnt.

Beide Konzilien haben jedoch die Dogmen des zweiten Konzils von Nicäa voll akzeptiert und dieses Konzil als siebtes ökumenisches Konzil gezählt.










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