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Viola d'amore

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Die Viola d'amore ist ein historisches Streichinstrument.


Sie ist etwas länger und breiter als die Bratsche und wird beim Spielen wie eine solche gehalten. Sie unterscheidet sich äußerlich von der Bratsche durch die verschnörkeltere Korpusform sowie die Anzahl der Saiten und deren Stimmung. Der Korpus steht jedoch strukturell dem der Viola da gamba-Familie näher, d.h. hat wie diese stumpf auslaufende C-Bügel, C-Löcher statt F-Löcher, hängende Schultern und einen glatten Boden, der bei einigen Instrumenten auch gewölbt ist.

Üblicherweise besitzt die Viola d'amore 5-7 Spielsaiten meist aus metallumsponnenem Schafsdarm (heute auch aus umsponnenem Nylon bzw. Stahl) sowie eine gleiche Anzahl von Resonanzsaiten. Die Stimmung der Saiten war nie völlig einheitlich festgelegt und richtet sich üblicherweise nach dem jeweilig vorliegenden Musikstück. Meistens jedoch wurde sie jedoch in D-Dur (A, D, a, d', fis', a', d") gestimmt.

Die Resonanzsaiten aus Messing oder Stahl befinden sich unterhalb des Griffbretts und geben der Viola d'amore einen silbrig-hellen Klang.

Nach einer Blütezeit vom 17. Jahrhundert bis etwa zum Ende des 18. Jahrhunderts. Danach geriet sie zunehmend in Vergessenheit, einige Instrumente wurden gar zu Bratschen umgebaut.

Zu Beginn des 20.Jhdt. gab es eine Renaissance der Viola d'amore.

In einigen Opern wird die Viola d'amore in Bühnenmusiken verwendet, so in

Auch von modernen Komponisten gibt es Werke für Viola d'amore:

Bibliographien der Literatur für Viola d'amore gibt es von Heinz Berck sowie Michael und Dorothea Jappe.

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Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Viola d'amore aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.